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Sturmbilanz: Starker Wind bedeutet nicht automatisch hohe Schäden

  • UNIQA Österreich und UBIMET haben ausgewertet wie sich die Windgeschwindigkeit auf die Schadensbilanz auswirkt
  • Orkan Niklas verursachte bei UNIQA Österreich die größten Schäden, war aber nicht der stärkste Sturm
  • Plus Grafik: Das waren die wichtigsten Stürme der vergangenen drei Jahre

UNIQA Österreich und UBIMET haben analysiert, mit welcher Geschwindigkeit Stürme in den vergangenen drei Jahren gewütet haben und welche Schäden sie für UNIQA verursachten. Die Auswertung zeigt: Starker Sturm bedeutet nicht automatisch einen großen Schaden. Warum das so ist, erklärt UNIQA Vorstand Robert Wasner: „Wie hoch ein Windschaden, der meist durch eine Haushalts- oder Eigenheimpolizze abgedeckt ist, zu Buche schlägt, hängt maßgeblich davon ab, in welcher Region der Wind wütet, wie hoch die Bevölkerungsdichte dort ist und ob auch größere Betriebe betroffen sind.“ Denn ein Großschaden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro kann die Schadensbilanz empfindlich beeinflussen.

Schadentechnisch führt Niklas
Obwohl der Orkan ‚Niklas’ „nur“ mit 122 Kilometern pro Stunde über das Land fegte, verursachte der Ende März 2015 vor allem in Oberösterreich wütende Sturm Schäden in Höhe von 6,4 Millionen Euro. Damit hat ‚Niklas’ in der UNIQA Schadensbilanz die Nase vorne. Der mit Abstand stärkste Sturm, der in den vergangenen drei Jahren in Österreich auftrat, war ‚Nils’, der mit 130 Kilometern pro Stunde vor allem in Niederösterreich und im Burgenland wehte. Allerdings verursachte dieser Sturm bei UNIQA lediglich Schäden in Höhe von 1,4 Millionen Euro.

Dass sich Versicherungen künftig auf mehr Sturmereignisse einstellen sollten, weiß Michael Fassnauer, Geschäftsführer und Gründer von UBIMET: „Wir stellen in den letzten Jahren eine gewisse Häufung von Extremwetterereignissen fest. Gerade in mittleren europäischen Breiten gehen mit der Erderwärmung zunehmend Winterstürme einher.“ Genau das gleiche Bild zeigt auch ein Blick auf die jährlichen Sturmschäden von UNIQA. Während die gesamten Schäden 2013 aufgrund von Sturmereignissen noch bei 4,7 Millionen Euro lagen, stiegen sie 2015 auf 8,6 Millionen Euro an. Das entspricht nahezu einer Verdoppelung.

Im Schnitt sieben stürmische Tage pro Jahr in Wien
Laut Auswertungen von UBIMET sind vor allem jene Regionen in Österreich besonders anfällig für Stürme, die sich in der Nähe von Gebirgszügen befinden. Deswegen sind das Brandnertal, das Wipptal und der Großraum Innsbruck, die Tauerntäler und der Lungau besonders häufig betroffen. Kommt der Wind allerdings aus Westen, zählen zu den am meisten betroffenen Gebieten Oberösterreich und der Donauraum inklusive dem östlichen Flachland und Wien, der Alpenostrand und das Nordburgenland. Durchschnittlich gibt es in Wien rund sieben Tage im Jahr in denen der Wind mit mehr als 60 Kilometern pro Stunde über die Hauptstadt bläst. Ab einer Windstärke von 60 Kilometern pro Stunde springt die Haushalts- oder Eigenheimversicherung für Schäden, die der Sturm an den eigenen vier Wänden verursacht, ein. Um Kunden vor Unwettern zu warnen, arbeitet UNIQA Österreich bereits seit elf Jahren mit Wetterdienst UBIMET zusammen. Unwetterwarnungen informieren Versicherungskunden punktgenau 6 bis 18 Stunden vor Eintritt des Unwetters, bei Gewittern zwischen 45 und 15 Minuten vor dem Eintreffen.

UNIQA Österreich
5.350 Mitarbeiter von UNIQA Österreich betreuen 2,6 Millionen Kunden mit rund 7,5 Millionen Versicherungsverträgen. Die ausgeprägte Serviceorientierung und Kundennähe wird durch die neun Landesdirektionen und über 420 Servicestellen unterstrichen. UNIQA Österreich erreicht 2014 einen Marktanteil von 14,5 Prozent und ist damit der größte unter den mehr als 50 in Österreich tätigen Versicherern. UNIQA ist – laut unabhängigen Untersuchungen – seit Jahren die bekannteste Versicherungsmarke in Österreich und auch jene, der die Österreicher das größte Vertrauen entgegenbringen.

Schäden in der Haushaltsversicherung

Schäden in der Haushaltsversicherung [196.4 KB]

Anzahl der Schäden bei UNIQA Österreich

Schäden in der Haushaltsversicherung

Schäden in der Haushaltsversicherung [198.3 KB]

Auftteilung nach Aufwand bei UNIQA Österreich

Wien, 14. März 2016