Neuer Marktauftritt im Herbst 1999
Bundesländer-Versicherung und Austria-Collegialität werden durch UNIQA abgelöst. Einheitliche Neu-Identität der BARC verspricht "einzigartige Qualität in Österreich".

Weichen für Konzernumbau gestellt In seiner Sitzung vom 22.6.1999 hat der Aufsichtsrat der BARC Versicherungs-Holding auch die Weichen für den geplanten Konzernumbau gestellt. Er hat Vorschläge über
eine neue Struktur und einen neuen gemeinsamen Marktauftritt genehmigt, die im September außerordentlichen Haupt-versammlungen der BARC Versicherungs-Holding AG und deren Töchter zur Genehmigung vorgelegt werden.Demnach soll noch in diesem Jahr die Marke UNIQA (Sprechweise: "unika") umfassend eingesetzt werden -
also nicht nur als neuer Name der Konzernholding, sondern auch als einheitliche Marke der beiden operativen Kern-Versicher-ungen. Dies bedeutet, daß die bisherigen Bezeichnungen "Bundesländer" sowie "Austria-Collegialität" von "UNIQA" abgelöst werden.
Ziel dieser Maßnahme ist die Schaffung einer starken gemeinsamen Identität und einer neuen, klar definierten Position auf dem Versicherungsmarkt. Bessere Karten im Wettbewerb "Wir haben den Abschied von diesen zwei traditions- und erfolgreichen Versicherungstiteln nicht leichtfertig beschlossen. Wir sind aber sicher, mit dem einheitlichen
Markenauftritt UNIQA die besseren Karten im immer härteren und europäisierten Versicherungswettbewerb zu haben", erklärte Generaldirektor Herbert Schimetschek bei der Bilanzpresse-konferenz am Mittwoch den 23.6.1999. "UNIQA ist für uns sowohl Name, wie
auch Versprechen und Programm. Es ist das Versprechen einer in Österreich einzigartigen Qualität. Dieses Versprechen werden wir mit Produkten und Dienst-leistungen einlösen, die sich radikal an den individuellen Bedürfnissen der Menschen am Beginn eines
neuen Jahr-tausends ausrichten und dabei althergebrachte Gewohnheiten im Versicherungsbereich in Frage stellen", sagte Schimetschek. Zukunftsprogramm für das nächste Jahrtausend Schon jetzt steht UNIQA innerhalb der gesamten BARC Versicherungs-Holding als Zukunftsprogramm für die Ausrichtung auf die Anforderungen nach der Jahrtausend-wende. Teil
dieses Zukuftsprogrammes ist unter anderem die intensive Schulung aller Mitarbeiter, die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen sowie eine innovative Beobachtungsweise des Marktes und der Konsumenten-bedürfnisse. Dazu gehört die größte je
unternommene Studie über die Zukunftserwartungen der Österreicher, die sich als "Projekt UNIQA" im Juli als anonyme Befragung an alle österreichischen Haushalte wenden wird. Der Name UNIQA ist das Ergebnis gründlicher Marktforschung unter Mithilfe einer internationalen Spezialagentur für
Unternehmensidentitäten. Die Entscheidung dafür wurde nach umfangreichen mehrstufigen Marktstudien im In- und Ausland, nach Konsumentenumfragen sowie auf Basis einer Mitarbeiter-befragung gefällt. Noch in diesem Jahr - der Stichtag muß noch festgelegt
werden - wird UNIQA auf folgende Weise verwendet: - Die künftige Konzernmutter soll "UNIQA
Versicherungen AG" heißen und wird primär als Börsemarke kommuniziert.
- Der künftige Sachversicherer soll "UNIQA
Sachversicherung AG" heißen.
- Der künftige Leben-, Kranken,- und
Unfallversicherer soll "UNIQA Personenversicherung AG" heißen.
- Gegenüber der Öffentlichkeit werden beide
gemeinsam als Kundenmarke "UNIQA" kommuniziert. Die Unter-teilung in eine Sachversicherung und eine Personen-versicherung erfolgt entsprechend dem europäischen Trend und aus finanztechnischen und juristischen Überlegungen.
- Die Raiffeisen-Versicherung, die Salzburger
Landes-Versicherung und die Collegialität-Versicherung behalten ihren eigenständigen Auftritt nach außen bei, dokumentieren ihre Zugehörigkeit zum gemeinsamen Konzern aber mit dem Zusatz "...ein Unternehmen der UNIQA Group Austria"
- Auf die Auslandstöchter
wird die neue Markenstrategie erst im Jahr 2000 transformiert.
Börsenotierung Durch weitere Beschlüsse der Hauptversammlungen im September wird die Konzernmutter UNIQA Versicherungen AG aus der Bundesländer AG durch Umgründung hervorgehen.
Dadurch wird diese Konzern-Holdinggesellschaft künftig als einziges Unternehmen der Gruppe börsenotiert sein. Wie bereits angekündigt, sollen in der Folge auch die Vorzugs-aktien- sowie die Partizipationsschein-Inhaber zu Stamm-aktionären der neuen
Gesellschaft werden. Die Versicherungsverträge bleiben von den Umgründungen, Namensänderungen und dem neuen Marktauftritt inhaltlich unberührt.
Die Umschreibung der Verträge der bisherigen BUNDESLÄNDER und Austria-Collegialität auf die neuen Risikoträger wird ebenfalls im Herbst 1999 stattfinden und die Kunden nicht belasten.
23. Juni 1999
 UNIQA Group Austria Presseservice
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