UNIQA Konzernergebnis 2000 erstmals nach IAS
Im Geschäftsjahr 2000 konnte der UNIQA Konzern trotz schwieriger Marktverhältnisse ein kräftiges Prämienwachstum verzeichnen.

Konzernergebnis
Der erstmals in Übereinstimmung mit den International Accounting Standards (IAS) erstellte Konzernabschluss des UNIQA Konzerns weist für das abgelaufene Geschäftsjahr
einen deutlichen Prämienzuwachs von 9,4% auf ATS 34.472,1 Mio. (EUR 2.505,2 Mio.) aus. Die konsolidierten Versicherungs-leistungen beliefen sich auf ATS 33.764,5 Mio. (EUR 2.453,8 Mio. / +10,8%). Die Aufwendungen für den Versicherungs-betrieb reduzierten
sich auf ATS 6.469,9 Mio. (EUR 470,2 Mio. / -1,2%).Die Kapitalanlagen der UNIQA Group Austria konnten um 6,1% auf ATS 143.312,8 Mio. (EUR 10.415,0 Mio.) aufgestockt werden. Die
erwirtschafteten Netto-Finanzerträge stiegen um 3,1% auf ATS 9.146,9 Mio. (EUR 664,7 Mio.).
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) nach IAS betrug für das Geschäftsjahr 2000 ATS 577,1 Mio. (EUR 41,9 Mio.). Das nach österreichischer Rechnungslegung berechnete EGT lag mit ATS 816,9 Mio. (EUR 59,4 Mio.) auf
Vorjahresniveau. Der Gewinn je Aktie vor Abschreibung von Firmenwerten stieg um 28,5% auf EUR 0,18. Nach Berücksichtigung dieser Ab-schreibungen
beträgt der Gewinn je Aktie EUR 0,15.
UNIQA Versicherungen AG Die börsennotierte Konzernobergesellschaft UNIQA Ver-sicherungen AG (Jahresabschluss nach HGB) steigerte die Prämien um 12,1% auf ATS 6.233,0 Mio. (EUR 453,0 Mio.). Die
Aufwendungen für Versicherungsfälle betrugen ATS 3.328,0 Mio. (EUR 241,9 Mio. / +16,6%). Das EGT erhöhte sich um 10,2% auf ATS 366,4 Mio. (EUR 26,6 Mio.), die Kapitalanlagen stiegen um 8,0% auf ATS 13.531,8 Mio. (EUR 983,4 Mio.). Der Hauptversammlung am
25. Juni 2001 wird die Ausschüttung einer Dividende von ATS 2,2 (EUR 0,16) je Aktie vorge-schlagen.
28. Mai 2001
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