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Die größte Zukunftsstudie im wichtigsten Zukunftsmedium

3,5 Millionen Fragebögen wurden heute, Montag, zur Post getragen. Damit ist das Projekt UNIQA gestartet - die größte Zukunftsstudie Österreichs, die es je gab. Zukunft ist unbedingt ein Thema, das auch ins Internet gehört. Daher kann der Fragebogen seit heute auch bei www.uniqa.at abgerufen werden.

Breit angelegte Studie
Umfragen im Internet haben freilich ein anderes Gesicht als jene auf Papier. Wer sich via Web zu Hoffnungen, Wünschen und Erwartungen am Vorabend der Jahrtausendwende äußern will, kann mehr erwarten: Ein animierter virtueller Interviewer begleitet ihn auf dem Weg durch die verschiedensten Fragen, die allesamt mit Zukunft und unseren persönlichen Erwartungen an dieser zu tun haben. Bewußt wird auf Bilder in dieser Web-Site verzichtet. Der Besucher soll sich kein Bild machen, sondern ein Bild von sich und seinen Erwartungen unvoreingenommen darstellen.

Professor Rudolf Bretschneider vom Fessel-Gfk-Institut, wissenschaftlicher Leiter der Studie: "In dieser breit angelegten Studie geht es um die Einstellung zur Zeit - zur nahen und weiteren Zukunft. Niemals hatten mehr ÖsterreicherInnen eine Chance gehabt, sich zu diesem Thema zu äußern." Auf Papier oder eben elektronisch. Das Internet wird bewußt als additive Kommunikationsschiene für das Projekt UNIQA eingesetzt, um Menschen, die man mit althergebrachten Mitteln nur schwer erreichen kann, anzusprechen. Besonders die Meinung der Nutzer dieses Mediums sind von großem Interesse, da sie durch und mit dem neuen Medium Internet mehr oder weniger die Zukunft erobern.

Welche Farbe hat Ihre Zukunft?
So kann auch der Surfer im Web seine persönliche Sicht einbringen - von der Frage, wann eigentlich die Zukunft beginnt (morgen? in einem Jahr? in 20 Jahren?) über die nur scheinbar skurrile Frage, welche Farbe die Zukunft hat, bis hin zu den Themen Umwelt, Arbeit und Familie von morgen.

Neben dem virtuellen Interviewer aus der Trickkiste der Web-Designer erwarten den Besucher Erläuterungen zum Projekt UNIQA, das von Austria-Collegialität und Bundesländer-Versicherung ins Leben gerufen wurde. Dazu kommen erste Informationen über das geplante große Zukunftsbuch, in dem auf lockere Weise das Zustandsbild der österreichischen Zukunftseinstellung nachzulesen sein wird.  

Future Game
Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen - mit einem wöchentlichen wechselnden Future Game: Beim Future Game ist Wissen und gute Einschätzung von Entwicklungen - speziell in Österreich - gefragt. Egal, ob man richtig oder falsch antwortet, bekommt man die Auflösung und Erklärung geliefert. Antwortet man falsch oder überschreitet das Zeitlimit, gibt es einen Punkteabzug. Bei jeder richtigen Antwort in der vorgegebenen Zeit, gibt es einen Punkt dazu. Unter allen Spielern, die die Maximalpunkteanzahl erreicht haben, wird wöchentlich ein attraktiver Preis verlost. 

6. Juli 1999


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