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"UNIQA Group Austria steigert Prämien in den ersten neun Monaten 2000 um 9,8 % auf 25,2 Mrd. ATS UNIQA Group Austria hält Expansionskurs In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2000 setzte die UNIQA Group Austria ihre - insbesondere durch die Lebensversicherung unterstützte Expansion - fort. Das verrechnete Prämienvolumen im direkten Versicherungsgeschäft stieg im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 1999 deutlich um 9,8 % auf 25,2 Mrd. ATS (1.831,8 Mio. Euro). Das war ein Zuwachs von 2,2 Mrd. ATS (163,4 Mio. Euro). Die Leistungen erhöhten sich in den ersten neun Monaten 2000 unterproportional um 6,3 % auf 16,3 Mrd. ATS (1.181,8 Mio. Euro). Generaldirektor Herbert Schimetschek: "Die erfreuliche Gesamtentwicklung im Konzern ermöglicht es uns, unsere zukunftsorientierte Strategie im In- und Ausland entsprechend energisch voranzutreiben. Getrübt wir das Bild allerdings durch Einzelereignisse wie die Unwetterkatastrophen und die bevorstehenden zusätzlichen Steuerbelastungen der Versicherungen." Vermögenserträge im Vergleich zum Vorjahr gestiegen aber Aktienentwicklung im 4. Quartal belastet weitere Entwicklung der Vermögenserträge Die gesamten Kapitalanlagen des UNIQA Konzerns standen Ende September – exklusive der Depotforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft – bei 145,2 Mrd. ATS (10,6 Mrd. Euro). Sie haben damit im Vergleich zum Stand Ende September 1999 um 6,2 % oder 8,5 Mrd. ATS (615,0 Mio. Euro) zugenommen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verbessern konnten sich die Vermögenserträge der in den Konzernabschluss einbezogenen in- und ausländischen Versicherungsunternehmen. Sie lagen in den ersten drei Quartalen 2000 mit 6,7 Mrd. ATS (484,5 Mio. Euro) um 32,4 % über dem allerdings durch außerordentlich hohe Abschreibungen im Bereich der festverzinslichen Wertpapiere belasteten Ergebnis von 1999, das sich erst im vierten Quartal 1999 deutlich erholen konnte. Der bisherige Verlauf des vierten Quartals 2000 ist jedoch durch eine deutliche Abschwächung auf den Aktienmärkten gekennzeichnet, welche die Entwicklung der Vermögenserträge im vierten Quartal belasten wird. Kosten entwickeln sich weiter
moderat Inklusive der Schadenbearbeitungs- und Vermögensverwaltungskosten – jedoch ohne die Kosten für die Sozialkapitalrückstellungen – betrug der gesamte Aufwand für den Versicherungsbetrieb in den ersten neun Monaten 2000 somit 5,7 Mrd.ATS (416,9 Mio. Euro).Das war ein Anstieg um 11,0 % gegenüber der vergleichbaren Zeit des Vorjahres. Wachstumsmotor Lebensversicherung auf hohen
Touren Krankenversicherung bei steigenden Leistungen im AufwindIn der Krankenversicherung hielt der positive Trend mit einem Anstieg des verrechneten Prämienvolumens um 2,6 % auf 6,6 Mrd.ATS (476,3 Mio. Euro) an.Positive Impulse verlieh weiterhin die seit Anfang 2000 für bestimmte Freiberufler bestehende Wahlmöglichkeit, eine private Pflicht-Krankenversicherung abzuschließen. Dem Aufwärtstrend in der Beitragsentwicklung stand eine überproportionale Zunahme der Leistungsfälle gegenüber. In den ersten drei Quartalen 2000 legten die ausbezahlten Leistungen in der Krankenversicherung um 9,6 % auf 5,4 Mrd. ATS (391,2 Mio. Euro) zu; allerdings gab es im Vergleichszeitraum des Vorjahres einen Rückstand in der Leistungsabwicklung. Für das gesamte Jahr 2000 ist infolge der steigenden Leistungszahlen in der Krankenversicherung mit einer Erhöhung der Leistungsquote um rund 2,0 % zu rechnen. Naturereignisse belasten Schaden- und
Unfallversicherung Aufsichtsratsbeschlüsse 29. November 2000 UNIQA Group Austria Presseservice Untere Donaustrasse 21 1029 Wien Tel.: (+43 1) 211 75-3414 Fax.: (+43 1) 211 75-3619 Mobil: (+43 664) 112 02 37 E-Mail: presse@uniqa.at
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UNIQA Versicherungen AG, 3.GB 2000 |
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