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Naturkatastrophen und Schäden nehmen seit den 50er Jahren stark zu

Verstärkter Trend zur Absicherung von Naturgewalten

Naturkatastrophen verursachen immer höhere Schäden. Im Dekadenvergleich von 1950 bis 1999 ist die Zahl der großen Naturkatastrophen weltweit um das Vierfache gestiegen. Die volkswirtschaftlichen Schäden erhöhten sich in den letzten 50 Jahren um das 15fache. In den 50ern verzeichneten Naturkatastrophen durchschnittliche Schäden von US$ 2 Mrd., in den 90ern bereits US$ 7 Mrd. Zwischen 1990 und 1999 verursachten 87 große Naturkatastrophen einen volkswirtschaftlichen Schaden von US$ 608,5 Mrd.

Große Naturkatastrophen waren von 1950 bis 1959 nicht versichert. In den 90ern belief sich die Summe der versicherten Schäden auf US$ 109,3 Mrd., das sind 18% der volkswirtschaftlichen Schäden. Im Vergleich der 90er Jahre mit den 60ern stiegen die versicherten Schäden um das 16fache. Gründe dafür sind die Ausdehnung von Industriegebieten und die verstärkte Absicherung gegen Naturgewalten. 

Auch Österreich liegt im internationalen Trend der vermehrt auftretenden Naturkatastrophen. Hagel, Stürme, Überschwemmungen und extreme Trockenheit prägten bisher das heurige Jahr. Neben enormen Sachschäden, vor allem im Gebäude- und Kfz-Bereich, war die Landwirtschaft besonders von den Wetterkapriolen betroffen. Hagelunwetter, die oft mit Stürmen verbunden waren, verursachten im Agrarbereich von April bis September 2000 Schäden von über ATS 900 Mio. (€ 65,41 Mio. ). Von April bis Ende Juni litt Ostösterreich unter extremer Trockenheit. So wurden in Wien in diesem Zeitraum nur 83 mm Niederschlag gemessen - mehr als 100 mm unter dem 30jährigen Durchschnitt.              

Im ersten Halbjahr 2000 nahmen bei UNIQA - der führenden Versicherungsgruppe Österreichs - die bezahlten Leistungen in der Schaden- und Unfallversicherung bedingt durch Hagel- und Sturmschäden und aufgrund stark steigender Leistungsfälle in der Kfz-Kasko-Versicherung um 12,7% auf ATS 3,2 Mrd.(EURO 235,0 Mio.) zu.                         

"Allrisk" - innovative Versicherungslösung im Elementarbereich

Aufgrund der Zunahme unvorhergesehener Schäden durch extreme Witterungsbedingungen stieg die Notwendigkeit eines umfassenderen Versicherungsschutzes im Wohn- und Eigenheimbereich. UNIQA hat rasch auf diesen Trend reagiert und versichert mit den neuen "Allrisk" Produkten alle Gefahren, die nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind. Verbessert wurde auch der Versicherungsschutz für Naturkatastrophen wie z.B. bei Schäden durch Überschwemmung, Vermurung und Lawinen. "Wir stellen eine konstante Nachfrage nach unseren innovativen Produkten fest. Anhand einer stark steigenden Anzahl von ‚Allrisk'-Abschlüssen wird der Bedarf einer kundenorientierten, einfachen und umfassenden Versicherung deutlich," erklärt Dr. Johannes Hajek, zuständiger Vorstand von UNIQA.            

Quellen: Münchener Rück, E&F/Geo - Februar 2000 Österreichische Hagelversicherung                   

 

16. November 2000


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Wirtschaftsgrafik: Absicherung von Naturkatastrophen


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