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Architekturwettbewerb entschieden - Heinz Neumann auf Platz 1 gereiht Neues Zuhause für UNIQA Die UNIQA Versicherungen AG wird am Standort Aspernbrückengasse/Untere Donaustraße ihre neue Konzernzentrale errichten. Für dieses Projekt wurde 1999 ein geladener Wettbewerb ausgeschrieben. Acht renommierte Architekten aus Europa nahmen daran teil. Teilnehmer am Wettbewerb ·Ernst Beneder und Anja Fischer, Wien Aufgrund der Lage nahe der Wiener Ringstraße und der städtebaulich wichtigen Sichtbeziehung Franz-Josefs-Kai und Vordere Zollamtstraße ist eine sensible Einbindung in die bestehende Struktur wesentlich. Durch den Neubau ergibt sich auch die Möglichkeit eine attraktive Anbindung der Wiener Innenstadt an den historisch bedeutenden Bereich der Praterstraße wieder zu erlangen. Weitere Vorgabe für die Wettbewerbsteilnehmer war, dass das neue Gebäude jedenfalls die zukunftsorientierte Grundhaltung des Bauherren ausdrücken soll und neben der formalen Ausbildung auch sämtliche technische Einrichtungen zu enthalten hat, um heutigen und zukünftigen Anforderungen an Ökologie und Ökonomie gerecht zu werden. Eine weitere grundsätzliche Forderung an die Architekten war, bei der Innengestaltung ein hohes Maß an Flexibilität zu berücksichtigen, um für die zukünftigen rasanten Entwicklungen im Bereich der Büroorganisation bzw. Telekommunikation gerüstet zu sein. Erste Juryrunde Die Jury
Die Entscheidung
Das Bauvolumen Bruttogeschossfläche:32.866
m2
Heinz Neumann Heinz Neumann hat in verschiedenen Partnerschaften und mit seinem Büro "Neumann & Partner" Wohnhäuser, Büro- und Industriebauten sowie zum Beispiel die wichtige Revitalisierung des Wiener Grand Hotels an der Ringstraße realisiert.
Zeitplan Beginn der Behördengenehmigungen:ab Juni 2000 Geplanter Baubeginn:2001
UNIQA Projekt - ein visueller Schwerpunkt in der Donaukanal- Silhouette Zielsetzung des Entwurfes von Heinz Neumann war die Schaffung eines visuellen Schwerpunktes als zukünftiges Wahrzeichen an der
Donaukanal-Silhouette. Die Ellipse öffnet sich mit zunehmender Höhe und lässt somit den Außenraum zum Innenraum und den Innenraum zum Außenraum werden. Die mit der Öffnung verbundene Drehung bestreicht alle wichtigen Punkte des gegenüber liegenden Donauufers (Einmündung des Wienflusses Urania) und endet in ihrer Richtung exakt in der Ringachse. Die gewählte Neigung des sich öffnenden Baukörpers ermöglicht in den unteren Bereichen optimale Lichteinfallsverhältnisse und die notwendige Distanz zur bestehenden Verbauung. Die sehr offene Gestaltung der Erdgeschosszone schafft einen großzügigen Platz als Erweiterung der städtbaulichen Enge an der Kreuzung Untere Donaustraße - Aspernbrückengasse. Das Foyer ist großzügig verglast und sein Innenraum nimmt Anteil am Geschehen des umliegenden Stadtraumes. Die Grenzen zwischen Innenraum und Außenraum verlaufen fließend. Die Fassade des Bestandsobjektes zum Donaukanal wird saniert. Eine vorgehängte Glashaut als Lärmschutz (Verbesserung der Raumqualität) bildet den architektonischen Zusammenschluss des Gesamtkomplexes. 19. Mai 2000 UNIQA Group Austria Presseservice Untere Donaustrasse 21 1029 Wien Tel.: (+43 1) 211 75-3414 Fax.: (+43 1) 211 75-3619 Mobil: (+43 664) 112 02 37 E-Mail: presse@uniqa.at
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Foto: Modell von Heinz Neumann UNIQA: Neubau Heinz Neumann |
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