Presse
Meldungen
Aktuell
Archiv
2012
2011
2010
2009
2008
2007
2006
2005
2004
2003
2002
2001
2000
1999
Kontakt
Service
Downloads
Architekturwettbewerb entschieden - Heinz Neumann auf Platz 1 gereiht

Neues Zuhause für UNIQA

Die UNIQA Versicherungen AG wird am Standort Aspernbrückengasse/Untere Donaustraße ihre neue Konzernzentrale errichten. Für dieses Projekt wurde 1999 ein geladener Wettbewerb ausgeschrieben. Acht renommierte Architekten aus Europa nahmen daran teil.

Teilnehmer am Wettbewerb

·Ernst Beneder und Anja Fischer, Wien
·Dietmar Feichtinger, Paris
·Nicholas Grimshaw, London
·Wilhelm Holzbauer, Wien
·Heinz Neumann, Wien
·Gustav Peichl, Wien
·Paolo Piva, Wien
·Helmut Richter, Wien

Aufgrund der Lage nahe der Wiener Ringstraße und der städtebaulich wichtigen Sichtbeziehung Franz-Josefs-Kai und Vordere Zollamtstraße ist eine sensible Einbindung in die bestehende Struktur wesentlich. Durch den Neubau ergibt sich auch die Möglichkeit eine attraktive Anbindung der Wiener Innenstadt an den historisch bedeutenden Bereich der Praterstraße wieder zu erlangen.

Weitere Vorgabe für die Wettbewerbsteilnehmer war, dass das neue Gebäude jedenfalls die zukunftsorientierte Grundhaltung des Bauherren ausdrücken soll und neben der formalen Ausbildung auch sämtliche technische Einrichtungen zu enthalten hat, um heutigen und zukünftigen Anforderungen an Ökologie und Ökonomie gerecht zu werden. Eine weitere grundsätzliche Forderung an die Architekten war, bei der Innengestaltung ein hohes Maß an Flexibilität zu berücksichtigen, um für die zukünftigen rasanten Entwicklungen im Bereich der Büroorganisation bzw. Telekommunikation gerüstet zu sein.

Erste Juryrunde
In einer ersten Juryrunde wurden die Projekte von Dietmar Feichtiger und Heinz Neumann an die beiden ersten Plätze gereiht. Gleichzeitig erging der Auftrag zur Überarbeitung.

Die Jury

  • Arch. Dipl.-Ing. Ferdinand Stracke (Vorsitzender)

  • Arch. Dipl.-Ing. Ernst Hoffmann (Vorsitzender Stellvertreter)

  • Arch. Mag. Hans Hollein

  • Arch. Prof. Josef Paul Kleinhues

  • Bezirksvorsteher Gerhard Kubik

  • Planungsdirektor Prof. Dipl.-Ing. Dr. Arnold Klotz

  • Senatsrat Dipl.-Ing Klaus Vatter

  • Gen.-Dir. Herbert Schimetschek

  • Vorstandsdirektor Dr. Gottfried Wanitschek

  • Komm.-Rat Günther Sallaberger

 

Die Entscheidung
In der zweiten Juryrunde Ende April 2000 wurde nunmehr von den Jurymitgliedern mehrheitlich für das Projekt von Heinz Neumann votiert. Hervorgehoben wurde dabei die einzigartige und erkennbar ablesbare Form. Durch den baulichen "Solitär" an der Ecke Asperbrückenstraße/Untere Donaustraße wird ein "Gelenk" erzeugt, sodass eine hervorragende Anbindung vom 1. in den 2. Bezirk entsteht. Die spezielle Grundrissgestaltung zeigt eine hohe Raumökonomie und kommt besonders dem Wunsch nach Flexibilität entgegen.

 

Das Bauvolumen
(inkl. 4 UG)
   

Bruttogeschossfläche:32.866 m2

Nettogeschossfläche:
21.126m2

Bruttorauminhalt:
125,765 m3

4 Geschosse und ein Zwischengeschoss unter Terrain

21 Geschosse über Terrain

Bauhöhe:
ca. 75 m

 

Heinz Neumann
wurde 1941 geboren und studierte an der Technischen Universität in Wien (Diplom 1967). Schon während seines Studiums sammelte er erste praktische Erfahrungen im Büro von Alvar Aalto und bei Erko Virkkunen in Finnland sowie bei Jean Serrex in der Schweiz. 1968 wurde er Mitarbeiter im Büro von Karl Schwanzer, 1969-70 war er Leiter der Bau- und Betriebsorganisationsabteilung der Ford-Werke in Wien; 1973 eröffnete er sein eigenes Büro.

Heinz Neumann hat in verschiedenen Partnerschaften und mit seinem Büro "Neumann & Partner" Wohnhäuser, Büro- und Industriebauten sowie zum Beispiel die wichtige Revitalisierung des Wiener Grand Hotels an der Ringstraße realisiert.

 

Zeitplan  

Beginn der Behördengenehmigungen:ab Juni 2000

Geplanter Baubeginn:2001

 

UNIQA Projekt - ein visueller Schwerpunkt in der Donaukanal- Silhouette   

Zielsetzung des Entwurfes von Heinz Neumann war die Schaffung eines visuellen Schwerpunktes als zukünftiges Wahrzeichen an der Donaukanal-Silhouette.
Silhouette, das heißt die Konzentrierung des gesamten Raumprogrammes auf das Teilgebiet 1, also den Bereich Ecke Untere Donaustraße/Asperbrückengasse/Ferdinandstraße. Die Wahl eines ellipsenförmigen Hochhausgrundrisses ermöglicht auf diesem städtebaulich sensiblen Platz einen Rundumblick von den einzelnen Geschossen auf ganz Wien.

Die Ellipse öffnet sich mit zunehmender Höhe und lässt somit den Außenraum zum Innenraum und den Innenraum zum Außenraum werden. Die mit der Öffnung verbundene Drehung bestreicht alle wichtigen Punkte des gegenüber liegenden Donauufers (Einmündung des Wienflusses Urania) und endet in ihrer Richtung exakt in der Ringachse. Die gewählte Neigung des sich öffnenden Baukörpers ermöglicht in den unteren Bereichen optimale Lichteinfallsverhältnisse und die notwendige Distanz zur bestehenden Verbauung.

Die sehr offene Gestaltung der Erdgeschosszone schafft einen großzügigen Platz als Erweiterung der städtbaulichen Enge an der Kreuzung Untere Donaustraße - Aspernbrückengasse. Das Foyer ist großzügig verglast und sein Innenraum nimmt Anteil am Geschehen des umliegenden Stadtraumes. Die Grenzen zwischen Innenraum und Außenraum verlaufen fließend.

Die Fassade des Bestandsobjektes zum Donaukanal wird saniert. Eine vorgehängte Glashaut als Lärmschutz (Verbesserung der Raumqualität) bildet den architektonischen Zusammenschluss des Gesamtkomplexes.

19. Mai 2000


UNIQA Group Austria
Presseservice

Untere Donaustrasse 21
1029 Wien
Tel.: (+43 1) 211 75-3414
Fax.: (+43 1) 211 75-3619
Mobil: (+43 664) 112 02 37
E-Mail: presse@uniqa.at

drucken 
Attachments

Foto: Modell von Heinz Neumann


Verwandte Themen

UNIQA: Neubau Heinz Neumann


  STARTSEITE | SITEMAP | KONTAKT | IMPRESSUM | NEWSLETTER |
RECHTLICHE HINWEISE & ERKLÄRUNGEN
SUCHE   
©  2012  BY UNIQA GROUP AUSTRIA