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Betreuung Frühgeborener durch Hilfe zur Selbsthilfe

Projekt "Frühlingskind" – Raiffeisen Versicherung gründet Unterstützungsfonds

Der gemeinnützige Verein MOKI (mobile Kinder-Kranken-Pflege) rief gemeinsam mit der Raiffeisen Versicherung das Projekt "Frühlingskind" ins Leben. Vorrangig dabei ist die professionelle Betreuung von zu früh geborenen Kindern zuhause nach dem Krankenhausaufenthalt durch diplomierte Kinderkrankenschwestern. Zusätzlich stehen sie betroffenen Eltern mit Beratung und Hilfe zur Seite. Die Raiffeisen Versicherung setzt durch diese Unterstützung ihr Engagement im Sozialbereich fort.

Die Raiffeisen Versicherung sponsert „Frühlingskind – mobile Kinderkrankenpflege“ mit der Einrichtung eines Unterstützungsfonds zur Finanzierung der notwendigen Betreuung. Darüber hinaus stellt sie ihre Homepage als Informationsplattform zur Verfügung und hilft, diese Idee österreichweit populär zu machen.

Mit dem Engagement bei „Frühlingskind“ setzt die Raiffeisen Versicherung ihre Tradition im Bereich des Social-Sponsoring konsequent fort. Neben der Förderung des Ausbildungszentrums für „Partner-Hunde“ in Salzburg machte sich das Unternehmen für das vom Hilfswerk angebotene „Notruftelefon“ stark.

Im Jahre 2000 gab es in Österreich 7.814 zu früh geborene Kinder. 673 dieser Kinder kamen vor der 33.415 vor der 28. Schwangerschaftswoche zur Welt. Diese „Frühlingskinder“ bedürfen einer besonderen Betreuung, nicht nur im Krankenhaus, sondern auch danach. 

Beratungsgespräche während und nach dem Krankenhausaufenthalt und Betreuung der Frühgeborenen zuhause durch mobile Kinderkrankenschwestern stellt MOKI im Rahmen des Projektes zur Verfügung.

Ziele des bundesweiten Projektes „Frühlingskind“ sind die Schaffung optimaler Bedingungen für zu früh geborene Kinder im elterlichen Umfeld, die Senkung von Betreuungskosten z.B. durch einen verlängerten Krankenhausaufenthalt und in weiterer Folge eine Entlastung der Spitäler. Ab Oktober 2002 wird auch Kärnten zu den Bundesländern zählen, in denen MOKI Frühgeborene flächendeckend betreut.

Neben diesem Projekt stellt der Verein MOKI verschiedene Dienste zur Unterstützung bei der Betreuung von Kindern und Jugendlichen zur Verfügung: Beratung und Hilfe zur Pflege von behinderten, chronisch und schwer kranken Kindern oder Hilfe bei Pflegetätigkeiten nach Krankenhausaufenthalten und ambulanten Eingriffen, um nur einige unterstützende Maßnahmen zu nennen.

16. April 2002


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