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UNIQA Group Austria in Liechtenstein: Starkes Prämienwachstum in der Lebensversicherung, strategischer Ausbau der Kunstversicherung

Die UNIQA Group Austria erwirtschaftet in Liechtenstein von Jänner bis August 2003 über ihre Schwesterunternehmen 52,9 Mio. CHF an Prämieneinnahmen. Das entspricht gegenüber dem Vorjahreswert einem Zuwachs von 256,6%, der primär aus der Lebensversicherung entstammt. Ausgebaut werden soll in Zukunft der Bereich Kunstversicherung mit den Produkten „Casa Arte“ und „Kunst und Leidenschaft“.

Dies gaben der Delegierte der Liechtensteiner UNIQA Unternehmen, Walter Friedl, und UNIQA Generaldirektor Dr. Konstantin Klien anlässlich einer Pressekonferenz in Vaduz am 8. Oktober 2003 bekannt.

Die beiden ehemaligen AXA Unternehmen zählen seit der Übernahme der österreichischen AXA Gruppe – genauso wie die Unternehmen in Österreich und Ungarn – zur UNIQA Gruppe und firmieren seit dem 1.8. 2003 unter UNIQA Versicherung AG bzw. UNIQA Lebensversicherung  AG. Die Produkte im Bereich Leben, Haus und Wohnung sowie die Kunstversicherung werden neben Liechtenstein selbst, auch in die Schweiz, nach Österreich und in den süddeutschen Raum vertrieben. Das Büro in Vaduz steht unter der Leitung von Walter Friedl, Delegierter des Verwaltungsrates. „Der Standort Liechtenstein bietet uns eine Reihe von Vorteilen, wie den Zugang zum Schweizer Markt, die Gestaltung von Schweizer-Franken-Policen und die Sicherheit durch das Liechtensteinische Versicherungsaufsichtsgesetz. Bei der kundengerechten Gestaltung dieser und anderer Vorteile kann das Unternehmen, das 1995 als erste Versicherungsgesellschaft nach liechtensteinischem Recht – damals noch unter dem Namen „Nordstern“ – gegründet wurde, auf eine lange und positive Erfahrung zurückgreifen. Diese Erfahrungen bringen wir als positives Asset in die UNIQA Gruppe als neuen Eigentümer ein und freuen uns auf eine gemeinsame erfolgreiche Zukunft für den Standort Liechtenstein“, erklärte Friedl im Rahmen der Pressekonferenz.

UNIQA Group Austria
Die 1999 aus der Zusammenführung der beiden traditionsreichen österreichischen Versicherungsgruppen „Bundesländer-/Raiffeisen-Versicherung“ und „Austria-Collegialität“ entstandene UNIQA Group Austria ist die größte österreichische Versicherungsgruppe mit einer rasant wachsenden Bedeutung in Zentral- und Osteuropa. Die Aktien der UNIQA Versicherungen AG notieren im Prime Market, dem obersten Segment der Wiener Börse und sind im FTSE World Index „Small Cap“ enthalten. Von Standard & Poor’s hat die UNIQA Gruppe ein A-Rating bekommen.

UNIQA in Österreich
Im Zuge von Akquisitionen in den letzten Monaten in Österreich (AXA, FinanceLife-MLP, Nürnberger) und dem Ausland (AXA Ungarn + Liechtenstein, R+V Polen, Slowakei + Tschechien) stieg das Prämienvolumen (auf Basis der Daten aus 2002) der UNIQA Gruppe um 25,6% auf 3.218,4 Mio. Euro. Je rund 40% davon entfallen auf die Bereiche Lebens- sowie Schaden und Unfallversicherung, mehr als 20% machen die Prämien aus der Krankenversicherung aus.

Am Heimatmarkt Österreich hat UNIQA durch die Akquisitionen die Prämien um 21,4% auf 2.751,2 Mio. Euro erhöht und die führende Marktposition weiter ausgebaut – sowohl im Gesamtranking (22,96% Marktanteil) als auch in den Bereichen Krankenversicherung (49,67% Marktanteil) und Lebensversicherung (23,75% Marktanteil) belegt UNIQA den ersten Platz. In der Schaden- und Unfallversicherung ergibt sich aus 16,6% Marktanteil der dritte Rang. UNIQA Generaldirektor Dr. Konstantin Klien: „Abgesehen von den Marktdaten stellen wir als UNIQA auf allen Ebenen der Kunden- und Partnerbeziehungen auch den Anspruch nach einer qualitativen Marktführerschaft. Dies spiegelt sich in unserem ständigen Bemühen um die Verbesserung unserer Angebote und Services wider und wird durch alle Untersuchungen, die UNIQA Spitzenwerte in den Bereichen Innovationskraft, Sympathie, Service, Markenloyalität und Kundenbindung zuordnen, bestätigt.

UNIQA in Zentral- und Osteuropa
Außerhalb Österreichs verfolgt UNIQA eine klare Expansionsstrategie im zentral- und osteuropäischen Raum. Die sich auf den europäischen Märkten bietenden Chancen will UNIQA durch eine verstärkte Internationalisierung des Kerngeschäfts offensiv wahrnehmen. In einem forcierten Auslandsengagement sieht UNIQA Generaldirektor Dr. Konstantin Klien die Möglichkeit, neue Freiräume für eine Expansion zu schaffen und durch regionale Risikostreuung die Abhängigkeit vom angespannten Heimatmarkt zu reduzieren. Zur Zeit ist UNIQA neben dem Heimatmarkt Österreich auch in Tschechien, in der Slowakei, in Kroatien, in Polen, in Italien, in der Schweiz, in Ungarn und in Liechtenstein tätig. "Entsprechend unserem ‚Konzept der Regionen’ führen wir unsere Tochtergesellschaften in eine neue Art der Autonomie und statten sie mit weitreichenden lokalen Kompetenzen aus", kündigt Dr. Klien an.

Durch die Akquisitionen in Ungarn (AXA, Funeuropa), Polen (Filar/R+V) und Slowakei (R+V) konnte das Prämienvolumen außerhalb Österreichs um mehr als 58% auf 467,2 Mio. Euro gesteigert werden. Dr. Konstantin Klien: „Damit haben wir - nach dem Start 1999 mit rund 5% - unseren internen Zielwert für 2005 von 15% Prämienanteil aus dem Ausland frühzeitig erreicht. Als dynamisches Unternehmen wollen und können wir uns auf dem Erreichten aber keinesfalls ausruhen und streben nun mittelfristig nach der 20% Marke. Die überaus erfreuliche Entwicklung unserer Unternehmen in Liechtenstein wird dabei sicherlich einen Beitrag liefern.“

8. Oktober 2003


UNIQA Group Austria
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