Sehnsucht nach Sicherheit und Absicherung des Lebens
UNIQA präsentiert Studie "Die mobile Zukunft"
Die österreichische Bevölkerung hat ein ambivalentes Verhältnis zur Mobilität: Sie verbessert und reduziert die Lebensqualität. Diese Polarisierung weckt die Sehnsucht nach Sicherheit und Absicherung des Lebens.

Zu diesem Schluss - neben vielen weiteren - kommt die UNIQA Zukunftsstudie „Die mobile Zukunft“, die am 11. Juni vorgestellt wurde.
In mehr als 10.000 Fragebögen - davon 1.600 direkte repräsentative Interviews, 7.300 online im Internet und 1.100 gedruckte - verliehen ÖsterreicherInnen ab 15 Jahren ihren Erwartungen und
Vorstellungen zu Zukunft und Mobilität Ausdruck.„Mit dieser Studie, die wir zusammen mit dem Linzer market Institut für Markt-, Meinungs- und Mediaforschung im April und Mai 2003
durchgeführt haben, steht erstmals eine breit angelegte vernetzte Untersuchung von Mobilitätsfaktoren zur Verfügung“, unterstreicht Dr. Johannes Hajek, Vorstandsdirektor der UNIQA Sachversicherung AG, eine der Besonderheiten der Befragung. Mit „Die mobile Zukunft“ knüpft UNIQA an die erste Zukunftsstudie an, die das Unternehmen im Jahr 1999 initiiert hat. Damals ermöglichten
viele Österreicherinnen und Österreicher erstmals einen in dieser Form bis dato nicht verfügbaren tiefen und detaillierten Einblick in ihre Befürchtungen, Erwartungen und Hoffnungen in Bezug auf die Zukunft. „Die aktuelle Befragung baut auf der 99er Studie auf und vertieft sie durch den Fokus auf den Mobilitätsaspekt,“ stellt Dr. Hajek die
Verbindung zwischen den beiden Umfragewellen her. „Viele der vor vier Jahren festgestellten Trends und Einschätzungen setzen sich in den diesjährigen Ergebnissen fort.“ Skeptisch gegenüber dem Wandel Dass auch Österreich von der globalen „High Speed Kultur“ erfasst wurde, spiegelt sich im Gefühl der Befragten wider: die Zeit läuft immer
schneller und schmilzt dahin. Sie wird immer knapper, und vor allem die Freizeit wird immer kostbarer. „Mobile Menschen mit einem hohen Zeitbedarf spüren dies besonders“, präsentiert Dr. Werner Beutelmeyer, Geschäftsführer des market Institutes, eines der
Kernergebnisse der Studie. Mit dem Gefühl der Zeitknappheit korrelieren die Wünsche nach mehr (Frei)Zeit, die vor allem der Familie, Entspannung und Urlaub sowie dem Gespräch mit Freunden und Angehörigen zugute kommen würde. Die Schnelllebigkeit bedeutet gesellschaftlichen Wandel, der - unabhängig von Alter, Bildung und Urbanitätsgrad - wahrgenommen und
überwiegend (61 Prozent) kritisch bis negativ gesehen wird. Nach wie vor denken die ÖsterreicherInnen häufig über ihre Zukunft nach, dies lässt auch mit zunehmendem Alter nur geringfügig nach. ÖsterreicherInnen nur bedingt mobil Die Einstellung der Befragten zur Mobilität ist ambivalent. Ihr werden gleichermaßen Chancen wie Risiken zugeordnet. Mobil sein bedeutet Wendigkeit,
Lernbereitschaft, sprachliche Versiertheit, Weltoffenheit, aber auch Hektik und Stress, Oberflächlichkeit und Verlust an Sozialkontakten. Mobilität, so die Studie, führt nicht automatisch zu mehr Glück. In der Selbsteinschätzung hält sich nur ein Drittel der ÖsterreicherInnen für mobile Menschen, immerhin 29 Prozent zeichnen sich durch
mangelnde Zukunftsbeweglichkeit („Bremser“) aus. Die Einstufung als mobiler Mensch korreliert weit mehr mit dem Bildungsniveau als mit Alter oder Urbanitätsgrad. In der Benennung der „Symbole der Mobilität“ herrscht weitgehende Übereinstimmung: Handy,
Internet und Automobil sind die Insignien des mobilen Menschen. Technik polarisiert Auch hinsichtlich der Rolle der Technik für die Mobilität ist den Befragten die Zweischneidigkeit bewusst: Die Fähigkeit, mit neuen Technologien
umgehen zu können, wird als Attribut eines mobilen Menschen angesehen und technischer Fortschritt als Hauptmotor der Mobilität eingestuft. Jedoch wird auch konstatiert, dass Technik abhängig macht und - v.a. im Bereich der Kommunikation - zum
Verlust an sozialen Kontakten führt. Technik soll, so der Wunsch der ÖsterreicherInnen, das Leben erleichtern und der Convenience dienen sowie die persönliche Sicherheit, Erreichbarkeit und Flexibilität unterstützen. Auto = Freiheit Zwar tendieren die Aussagen dazu, das Auto als zweckrationales Mittel darzustellen, von A nach B zu kommen. Die Studie zeigt aber deutlich, dass
Freiheit das primäre mit dem Kfz verknüpfte Lebensgefühl ist. Anderseits spricht für den Realitätssinn der ÖsterreicherInnen, dass sie die Augen vor den mit dem Auto(verkehr) verbundenen Problemen wie Energieknappheit, Umweltbelastung und Verkehrsinfarkt
nicht verschließen. Eine Zukunft ohne Auto ist kaum vorstellbar: Vom Auto der Zukunft wird erwartet, dass es ein intelligenter Sicherheitspartner ist. Lernen, lernen, lernen Das Leben selbst in die Hand nehmen; genau wissen, was man will; mobil, beweglich und veränderungsbereit sein: Das sind die Kriterien, die in der
Studie als entscheidend erachtet werden, um in einer immer ruppiger werdenden Gesellschaft bestehen zu können. Lernen, lernen, lernen ist daher auch eine der zentralen Botschaften - besonders in Richtung der jüngeren Generation - auf dem Weg in
die mobile Gesellschaft. Das Erlernen neuer Kulturtechniken und die bereits in jungen Jahren zu erwerbende Zukunfts-Fitness könnten aber auf Kosten einer glücklichen Kindheit gehen, so eine weit verbreitete Befürchtung. Suche nach Geborgenheit Immerhin die Hälfte der Befragten rechnen damit, dass die mobile Zukunft unpersönlicher und kälter und vor allem einen Verlust der persönlichen Kommunikation mit sich bringen wird. Der massive Einsatz neuer Technologien wird mehr Einsamkeit, Unsicherheit, Oberflächlichkeit und weniger soziale Stabilität nach sich ziehen.
Vertrauen und Glaubwürdigkeit gewinnen daher an Bedeutung und stellen nicht zuletzt eine Anforderung an Wirtschaft und Vertriebssysteme dar.
Conclusio „Der polarisierenden Zukunft begegnen die ÖsterreicherInnen mit Sehnsüchten nach Sicherheit und Absicherung des Lebens“, fasst Dr. Johannes Hajek
die wesentlichen Ergebnisse der Studie „Die mobile Zukunft“ zusammen. „Im Kern aller Ansichten zur mobilen Gesellschaft dominiert der Wunsch nach Menschlichkeit, persönlicher Kommunikation, Geborgenheit und Vertrauen." Antworten von UNIQA für das mobile
Zeitalter UNIQA setzt neue Technologien nicht als Selbstzweck ein, sondern zum Nutzen der Kunden. Das Mehr an Convenience beweist, dass für UNIQA der Mensch
im Mittelpunkt steht. Auch die aufwändigen UNIQA Zukunftsstudien zielen darauf ab, aus den erhobenen Einstellungen, Befürchtungen, Hoffnungen und Wünschen die Bedürfnisse der Bevölkerung herauszulesen und maßgeschneiderte Lösungen und
Versicherungsprodukte für die mobile Gesellschaft zu entwickeln. UNIQA hat dazu bereits einige richtungweisende Beispiele anzubieten: Z.B. MehrstufenführerscheinBonus Beim Mehrphasenführerschein schließen sich nach dem Erwerb des Führerscheins im 3-Monats-Abstand drei weitere Module mit Feedback-Fahrten und Fahrsicherheitstraining an. UNIQA vergütet diese Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit besonders
von jungen VerkehrsteilnehmerInnen mit einem MehrstufenführerscheinBonus von EUR 110,-. Z.B. Schadenregulierung in Zentraleuropa UNIQA bietet eine erheblich vereinfachte Abwicklung von Kfz-Schadenfällen. Die Schadenregulierung wird in Zukunft von der Schadenabteilung im Heimatland des Betroffenen übernommen. Z.B. die Versicherung via SMS Speziell für ein junges, sportlich aktives Publikum, dem der Umgang mit SMS so selbstverständlich ist wie Telefonieren, hat UNIQA zusammen mit mobilkom austria die Möglichkeit geschaffen, eine Unfallversicherung übers Handy abzuschließen. Doch
auch technisch weniger versierte Mobiltelefonbenutzer werden den Komfort schätzen, ortsunabhängig und auf einfache Weise zum gewünschten Versicherungsschutz zu kommen. Dieser beginnt sofort nach Eintreffen der Bestätigungs-SMS. Abgerechnet wird über
Paybox oder Telefonrechnung. Z.B. „elektronisches Billing“
Seit Anfang Juni können UNIQA Kunden mit Internet-Banking ihre Prämienvorschreibungen in elektronischer Form erhalten und per Mausklick bezahlen. Kunden von Raiffeisen, Bank Austria und Erste Bank können sich dazu über das Internet-Banking
anmelden, Kunden anderer österreichischer Institute unter www.ebpp.at. Z.B. PLUS24service Mobile Menschen erwarten sich Convenience, auch bei Versicherungen. Als heimischer Pionier der Assistance-Leistungen entspricht UNIQA seit Jahren dieser Forderung mit dem PLUS24service. Diese Zusatzpakete zu vielen UNIQA Versicherungslösungen
stellen sicher, dass im Schadenfall der Kunde nicht nur finanzielle Abgeltung, sondern genau jene zusätzlichen Services bekommt, die er im Notfall am dringendsten benötigt. Z.B. Europaprodukt Im Bereich Haushaltsversicherung bietet UNIQA in allen Ländern, in denen Tochterunternehmen tätig sind, mit „Zuhause & Glücklich Eigenheim“ und „Zuhause & Glücklich Wohnung“ zwei Produkte an, die in den Kernleistungen identisch sind und
mit zusätzlichen Modulen die länderspezifischen Besonderheiten berücksichtigen. Damit können UNIQA Kunden sicher sein, bei Übersiedlungen immer den optimalen und für sie vertrauten Versicherungsschutz zu bekommen.
11. Juni 2003
 UNIQA Group Austria Presseservice
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