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UNIQA 9-Monats-Bericht und Ergebnisvorschau

- UNIQA erwartet für 2004 EGT von mehr als 100 Mio. Euro
- Prämieneinnahmen in den ersten neuen Monaten um 20% gesteigert
- Schaden- und Leistungsaufwand sowie Kosten wachsen unterproportional
- Kapitalanlagen zum 30.9. bei fast 15 Mrd. Euro
- Erträge aus Kapitalanlagen (netto) um 27,5% gesteigert

Die UNIQA Group Austria konnte die Prämieneinnahmen in den ersten drei Quartalen 2004 um 20,0% auf 2.672 Mio. Euro steigern. Neben dem positiven organischen Wachstum der Konzerngesellschaften im In- und Ausland (+7,5%) waren dafür auch die Akquisitionen und die daraus resultierende Erweiterung des Konsolidierungskreises ausschlaggebend. Der Anteil der Auslandsgesellschaften am gesamten Prämienvolumen lag mit 17,2% (459,1 Mio. Euro) bereits im dritten Quartal über dem geplanten Wert von 15% - obwohl die 2004 übernommenen Gesellschaften in Polen, der Slowakei und Deutschland nur zum Teil berücksichtigt sind. Eine weitere deutliche Steigerung des Auslandanteils wird aus den noch laufenden Übernahmen der italienischen Claris Vita und der deutschen Mannheimer Krankenversicherung AG erwachsen - die Daten dieser Unternehmen sind zum dritten Quartal noch nicht enthalten.

Der Schaden und Leistungsaufwand stieg in den ersten neuen Monaten des Berichtsjahres - weiterhin unterproportional - um 14,2% auf 2.032,4 Mio. Euro.

Auch die - um die Sondereffekte bereinigten - Kosten (Abschlusskosten und sonstige Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb) stiegen unterproportional zum Geschäftsverlauf um 6,0% auf 544,6 Mio. Euro. Die Kostenquote betrug nach drei Quartalen 23,7%.

Die gesamten Kapitalanlagen lagen mit 30.9.2004 bei 14.957,7 Mio. Euro und somit um 12,5% über dem Vergleichswert aus dem Vorjahr.
Die Erträge aus den Kapitalanlagen (netto) erhöhten sich - auch im Zuge der positiven Performance der Aktienmärkte - um 27,5% auf 501,0 Mio. Euro.

Ergebnisvorschau 2004
Für das Geschäftsjahr 2004 erwartet UNIQA ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, das rund 50% über dem Vorjahreswert von 68,3 Mio. Euro liegen und somit erstmals über 100 Mio. Euro betragen wird - unter der Voraussetzung, dass außergewöhnliche Entwicklungen im Schadenverlauf und auf den Kapitalmärkten bis zum Jahresende ausbleiben. Mit dieser Entwicklung wird UNIQA die gesetzten Wachstums- und Ertragsziele schneller erreichen als geplant. Das mittelfristige ROE-Ziel von 15% sollte bei Eintreten der Ergebniserwartung bereits 2004 erreicht werden.

30. November 2004


UNIQA Group Austria
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UNIQA Versicherungen AG, 3.QB 2004


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