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Neuerungen in der betrieblichen Altersvorsorge Betriebliche Kollektivversicherung bietet sinnvolle Ergänzung der Pensionsvorsorge UNIQA Prämieneinnahmen aus der Lebensversicherung stiegen in Österreich im ersten Halbjahr 2005 weit über dem prognostizierten Wachstum für die Branche, auch die Prämiengeförderte Zukunftsvorsorge wächst weiter rasant. Trotz hervorragender Entwicklung der gesamten Branche ist die Lebensversicherung im EU Vergleich jedoch weiterhin unterrepräsentiert. Nach dem Inkrafttreten der neuen Pensionsfondsrichtlinie im September 2005 bietet UNIQA mit der Betrieblichen Kollektivversicherung eine sinnvolle Ergänzung der 2. Säule der Pensionsvorsorge. Elisabeth Stadler und Dr. Konstantin Klien berichten. Die Lebensversicherung in Österreich Allein im ersten Halbjahr 2005 stieg die verrechnete Prämie nach vorläufigen Daten der inländischen UNIQA Unternehmen bereits um mehr als 15%. Den Trend zur Pensionsvorsorge bestätigt auch das Fallbeispiel Prämiengeförderte Zukunftsvorsorge. Bis dato wurden in Österreich mehr als 470.000 Verträge mit über 300 Mio. Euro Prämienvolumen verkauft. Die UNIQA Gruppe mit ihrem Spezialinstitut FinanceLife konnte in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres bereits rund 17.500 Neuabschlüsse verzeichnen, das bedeutet ein Plus von 145% gegenüber des Vergleichszeitraumes 2004. Zum Halbjahr 2005 verwaltet FinanceLife somit 120.000 aufrechte Verträge, was einen Zuwachs von 20% gegenüber 12/2004 darstellt. Der allgemeine Trend zur Pensionsvorsorge in jungen Jahren spiegelt sich in der Kundenstruktur der Prämiengeförderten Zukunftsvorsorge deutlich wieder: der Anteil der unter 20jährigen Kunden beim Neugeschäft liegt bei über 40%. Die exklusive Garantie auf die zum Zeitpunkt gültigen Sterbetafeln ist nach wie vor eines der stärksten Argumente des UNIQA Produkts im Vergleich zu anderen Angeboten am Markt. Lebensversicherung und Betriebliche Altersvorsorge im Europa-Vergleich Im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge wird der Unterschied zum EU Durchschnitt noch sehr viel deutlicher: 51% der Erwerbstätigen in Europa verfügen über eine betriebliche Vorsorge, in Österreich sind es 18%. Betriebliche Kollektivversicherung – neue Gesetzesgrundlagen „Die Strategie des Produktes wird bei UNIQA der klassischen Lebensversicherung folgen. Wir bieten Zinsgarantie, garantierte Sterbetafeln, lebenslange Pensionszahlung und stetige Gewinnbeteiligungsansammlung“, so Stadler und erklärt weiter: „es ist für uns auch eine Kombination von Kollektivversicherung und Pensionskasse vorstellbar, um für den Arbeitnehmer die Vorteile beider Systeme zu nutzen. Somit wäre eine individuelle Mischung von Risiko und Sicherheit möglich, wobei diese Entscheidung natürlich beim Kunden liegen muss. Abstimmungsgespräche mit einer Pensionskasse laufen bereits.“ Die Wahl von BKV oder PK ist abhängig von der Risikobereitschaft der Arbeitnehmer. Erstere Variante bringt die Sicherheit der Lebensversicherung mit Zinsgarantie und geringem Aktienanteil mit sich. Die Pensionskasse hingegen bietet eine höhere Ertragschance aufgrund ihres höheren Aktienanteils und eines geringeren Mindestertrags – die Arbeitnehmer haben in diesem Fall ein höheres Veranlagungsrisiko zu tragen. Die Betriebliche Kollektivversicherung im Detail Die Vertragsgestaltung der Betrieblichen Kollektivversicherung sieht eine lebenslängliche Altersvorsorge mit einer obligatorisch eingeschlossenen Hinterbliebenenvorsorge vor. Optional kann eine Invaliditätsvorsorge gewählt werden. Generell ist die Auszahlung als Pension vorgesehen. Der Gesamtbetrag, das heißt die einbezahlte Prämie, darf bis zu 10% der Jahresgehaltssumme ausmachen und ist als Betriebsausgabe nutzbar. Private Zuzahlung bis zur Höhe des Arbeitgeberbeitrages durch den Arbeitnehmer sind jederzeit möglich. Eine Kapitalabfindung kann nur bis zu maximal derzeit EUR 9.600,- durchgeführt werden. Das Kapital wird in der Ansparphase steuerfrei vermehrt, die Pensionsleistungen sind steuerpflichtig. Einige Besonderheiten der BKV sind, dass Fondsgebundene Lebensversicherungen nicht erlaubt sind, Abschlusskosten über die Prämienzahlungsdauer zu verteilen sind und dass die Versicherungssteuer – gleichgestellt mit der Pensionskasse – 2,5% beträgt. Die Erwartungen an die Betriebliche Kollektivversicherung Dies bildet die Basis zur Abschätzung des neuen Marktes. Bei der Annahme von ca. 15.000 Neukunden pro Jahr und einem Konzernmarktanteil von 20 - 25%, ergibt sich daraus ein erwartetes Potential von rund 3.000 Neukunden. In den kommenden fünf Jahren wären das 15.000 Kunden. TimeOut Option für Lebensversicherungen von UNIQA Anspruch auf eine „Auszeit“ in der Prämienzahlung bei Beibehaltung des vollen Versicherungsschutzes haben KundInnen in folgenden Situationen: Bei Verlust des Arbeitsplatzes, während der Ableistung des Präsenz- oder Zivildienstes, bei Unterbrechung der beruflichen Tätigkeit zum Zweck beruflicher Weiterbildung oder Umschulung, während Karenz gemäß Mutterschutzgesetz, bzw. Väterkarenz-Gesetz, bei Bezug des Krankengeldes nach Wegfall der Lohnfortzahlung, nach dem Tod eines nahen Angehörigen (Ehepartner, Lebensgefährte oder Kind) oder nach einer Ehescheidung. 20. Juli 2005 UNIQA Group Austria Presseservice Untere Donaustrasse 21 1029 Wien Tel.: (+43 1) 211 75-3414 Fax.: (+43 1) 211 75-3619 Mobil: (+43 664) 112 02 37 E-Mail: presse@uniqa.at
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Foto: Elisabeth Stadler |
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