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UNIQA Architekturwettbewerb für die Praterstraße 1-7 entschieden Jean NOUVEL gewinnt UNIQA Architekturwettbewerb Die UNIQA Versicherung plant am Standort ihrer ehemaligen Konzernzentrale Praterstrasse 1-7 im zweiten Wiener Gemeindebezirk die Errichtung eines neuen multifunktionellen Gebäudes, das primär als Hotel genutzt werden soll. Im Rahmen des von UNIQA als Liegenschaftseigentümer ausgelobten Architekturwettbewerbs hat die Jury das Projekt des französischen Architekten Jean NOUVEL an erster Stelle gereiht. Die Jury unter dem Vorsitz von Dipl. Arch. Franz Eberhard (Amt für Städtebau der Stadt Zürich) bildeten Stadtrat Dipl. Ing. Rudi Schicker, Bezirksvorsteher Gerhard Kubik, hochrangige Vertreter von Magistratsabteilungen, Vertreter von UNIQA und internationale Experten. Eine wesentliche Vorgabe für die Teilnehmer war, dass in enger Kooperation mit der Stadt Wien und Vertretern der Leopoldstadt eine optimale Einbindung in den zweiten Bezirk erreicht sowie die Anbindung an die angrenzende Wiener Innenstadt gefördert werden sollte. 13 renommierte Architekten aus ganz Europa waren zum Wettbewerb geladen. Die Aufgabenstellung Ziel des zweistufigen Wettbewerbs war es, für den Standort ein repräsentatives Projekt mit attraktiver öffentlich zugänglicher Sockelzone in Vernetzung mit den umliegenden öffentlichen Straßenräumen – insbesondere der angrenzenden Taborstraße – zu entwickeln. Durch die außergewöhnliche Lage vis a vis des Schwedenplatzes ergibt sich zudem die Möglichkeit die Verbindung zwischen Wiener Innenstadt und zweitem Bezirk zu fördern. Das Gebäude sollte weiters selbständig und selbstbewusst mit zeichenhafter Architektursprache in Erscheinung treten. Neben der primären Nutzung als Hotel soll das Gebäude auch Platz für ein Restaurant im obersten Turmgeschoss, eine repräsentative Einkaufspassage im Erdgeschoss, Büroräumlichkeiten und ein Tagungszentrum bieten. „Wir wollen aber vor allem auch der städtebaulichen Bedeutung dieses attraktiven Standortes Rechnung tragen – so war beispielsweise die Berücksichtigung der Sichtachse Reichsbrücke – Stephansdom für uns eine wichtige Vorgabe an die Teilnehmer. In der ersten Wettbewerbsstufe stand daher die städtebauliche Einfügung in das gegebene Umfeld, sowie die möglichst flexible Nutzungsmöglichkeit des Objektes deutlich im Vordergrund“, erklärte UNIQA Generaldirektor Dr. Konstantin Klien. Das Siegerprojekt „Das Projekt von Jean Nouvel wird ein Signal vom zweiten Bezirk Richtung Innenstadt darstellen und mit dem vorgesehene Multifunktionskonzept zu einer neuen Attraktion für die Leopoldstadt und für ganz Wien werden“, zeigt sich Stadtrat Rudi Schicker vom Siegerprojekt überzeugt. Gerhard Kubik, Bezirksvorsteher Wien Leopoldstadt freut sich über das neue Highlight für den zweiten Bezirk: „Dieser Komplex wird mit seinen von Struktur und Größe an die Umgebung angepassten Geschäfts- und Gastronomieeinheiten entlang der Taborstraße die ganze Umgebung stark beleben und die Infrastruktur unseres Bezirkes erheblich verbessern.“ Für die Sommermonate ist im Architekturzentrum Wien im Museumsquartier eine Ausstellung aller Projekte aus den beiden Stufen des Wettbewerbs geplant. Jean Nouvel Einige seiner Bauten der letzten Jahre, die in der Architektur-Welt Furore machten, waren die Fondation Cartier in Paris, die Oper von Lyon oder das Pariser Institut du Monde Arabe. 1998 wurde das von Nouvel erbaute Konzerthaus in Luzern eröffnet. In Wien gestaltete Nouvel den westlichsten der vier Gasometer: den Gasometer A. Teilnehmer in der zweiten Stufe des Wettbewerbs waren: Rückfragen zu diesem Thema: UNIQA Versicherungen AG 24. Juni 2005
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