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Kombination von Satellitennavigation, Handynetz und IT Flexible Autoversicherung mit Grundgebühr und Kilometerpreis UNIQA prüft die Einführung einer neuen Form von Autoversicherung, bei der die Prämie von der echten Nutzung des Autos abhängt. Die Prämie sinkt, je weniger und je sicherer man fährt. Die Autonutzung lässt sich durch Satellitennavigation messen. Eine Studie von UNIQA und IBM untersucht derzeit die Machbarkeit des innovativen Modells. Wer nur wenige Kilometer fährt und auf Sicherheit achtet, für den könnte seine Autoversicherung deutlich billiger werden. Der Benzinpreis erreicht Rekordhöhen, aber die Autoversicherung wird vielleicht günstiger: Das neue Modell von UNIQA würde erstmals in Österreich berücksichtigen, wie viel oder wie wenig der Wagen tatsächlich verwendet wird. Die Prämie könnte, ähnlich wie bei den Handy-Tarifen, aus einer Grundgebühr und einem Kilometerpreis bestehen.„Wir könnten die Versicherungsprämie erstmals nach der wirklichen Nutzung des Autos berechnen“, erklärt Dr. Johannes Hajek, Vorstandssprecher der UNIQA Sachversicherung. „Wer weniger fährt, zahlt weniger, wer Risiken vermeidet, wird belohnt. Das ist fair und kann zu einem bewussteren und vernünftigeren Umgang mit dem Auto beitragen." Die Technik
dahinter Studie zur
Machbarkeit Im Rahmen der Studie werden für einen Testbetrieb bereits 20 Autos mit der Navi-Box ausgestattet um die Funktionalität bis inklusive „Mapping“ zu zeigen. Zusätzlich wird eine großflächige Kundenbefragung mit Unterstützung von „market“ durchgeführt um Kundenwünsche und Akzeptanz in einem möglichst frühen Stadium zu berücksichtigen. „Das Projekt von UNIQA ist ein perfektes Beispiel für Geschäftsmodelle der Zukunft, nämlichon demand business“, unterstreicht Mag.Axel Preiss, Leiter der IBM Business Consulting Services.“On demand business bedeutet, Produkte und Services nicht starr und pauschal, sondern flexibel ganz nach Bedarf zum Nutzen des Kunden, in diesem Fall der Autofahrer, bereitzustellen. Der Ansatz von UNIQA ist nicht nur technisch, sondern auch geschäftlich äußerst innovativ und zukunftsträchtig." Sicheres Fahren wird
belohnt Positive Effekte könnten sich durch die neue Versicherungsform auch für Umwelt und Volkswirtschaft ergeben, wenn das Auto seltener verwendet wird und weniger Unfälle und Staus erzeugt. In den Niederlanden gibt es daher bereits Überlegungen, solche Modelle steuerlich zu begünstigen. Kombination mit
Diebstahlsschutz und Notruf Das erfolgreiche Unwetter-Warnsystem von UNIQA ließe sich so erweitern, dass es die aktuelle Auto-Position berücksichtigt und vor schweren Unwettern auf der Strecke warnt. Pionier in ÖsterreichEine Zielgruppe der neuen Versicherung sind Autofahrer, die wenig fahren. Deutlich billiger wird es für Besitzer eines Zweitwagens. Vorteile haben auch Fahrer, die besonders sicher unterwegs sind, also eher auf Autobahnen und Schnellstraßen und außerhalb der Stoßzeiten. Eine wichtige Zielgruppe sind die jüngeren Autobesitzer, die Interesse an neuer Technologie zeigen und günstige Tarife suchen. Dr. Hajek sieht das Produkt als gute Alternative zu den bestehenden Kfz-Versicherungsprodukten: „Mit dieser Versicherung könnten wir Autofahrern, die den Wagen nur wenig verwenden und Risiken bewusst meiden, ein Produkt bieten, das in Preis und Leistung in Österreich einzigartig ist.“ Rückfragen zu diesem
Thema: Mag. Christian
Rothmüller 5. Oktober 2005
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UNIQA Grafik - Flexible Autoversicherung Foto Hajek und Preiss |
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