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UNIQA Landesdirektion Steiermark 2005 – ein sehr erfolgreiches Jahr

Pressegespräch der UNIQA Versicherungen AG in Graz: Landesdirektor Johannes Rumpl blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2005 in der Steiermark zurück und berichtet über die Schwerpunkte für 2006. Dr. Johannes Hajek, Patron von UNIQA Steiermark und Vorstandssprecher der UNIQA Sachversicherung AG, zu Prävention und Innovationen in der Sachversicherung. UNIQA Generaldirektor Dr. Konstantin Klien zum erfolgreichen Engagement und zur Strategie der UNIQA Gruppe in Zentral- und Osteuropa.

UNIQA in der Steiermark
„Das Vertrauen von mehr als 200.000 steirischen Kundinnen und Kunden in unsere MitarbeiterInnen und unsere Produkte spiegelt die sehr gute Entwicklung von UNIQA in der Steiermark wider“, erklärte UNIQA Landesdirektor Johannes Rumpl bei einem Pressegespräch am 21. Juni in Graz.

Das Prämienvolumen der UNIQA Landesdirektion Steiermark erreichte im vergangenen Jahr 253,1 Mio. Euro. Das entspricht einer Steigerung um 94% seit dem Start von UNIQA im Jahr 1999. 43% der Prämien stammen aus der Sachversicherung und 57% aus der Personenversicherung. Das vergangene Jahr war vor allem von einer verstärkten Nachfrage nach Lebensversicherungen geprägt. Die Prämien konnten 2005 in diesem Bereich um 13,5% gesteigert werden. Allein mit der staatlich geförderten Zukunftsvorsorge - Pension & Garantie - wurde mit 9.316 Verträgen ein absoluter Verkaufsrekord erzielt.

Nach den vorliegenden Marktdaten hat die gesamte UNIQA Gruppe - zu der auch die Raiffeisen Versicherung zählt - in der Steiermark aktuell einen Marktanteil von rund 25%.

Ausbau der Vertriebsmannschaft
Die UNIQA Landesdirektion Steiermark ist in Graz und in den Bezirken mit 20 ServiceCentern und 37 General- und Partneragenturen vertreten. UNIQA ist somit Arbeitgeber für insgesamt 547 MitarbeiterInnen und Partner - 386 davon sind im Service- und Beratungsbereich tätig. Seit dem Jahr 2002 wurde die Kundenberatungs- und Servicemannschaft um 83 MitarbeiterInnen erweitert, während die Mitarbeiterzahl im Backoffice mit 163 praktisch gleich geblieben ist. Für das Jahr 2006 plant Rumpl einen weiteren personellen Ausbau   der Beratungs- und Servicebereiche. Darüber hinaus arbeitet UNIQA in der Steiermark auch mit mehr als 100 TopMaklern eng zusammen.

In den 36 Kfz-Zulassungsstellen von UNIQA in der Steiermark wurden alleine im Jahr 2005 knapp 48.000 Fahrzeuge zugelassen.

Für rund 200.000 Steirerinnen und Steirer hat die UNIQA Landesdirektion Steiermark derzeit 410.000 Verträge gezeichnet. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 127.000 Schaden- und Leistungsfälle bearbeitet.

Hauptaugenmerk 2006
UNIQA Landesdirektor Johannes Rumpl: „Die Basis für den Erfolg eines jeden Unternehmens sind die beiden Kapitalstöcke, die KundInnen und die MitarbeiterInnen. 88 % unserer Kunden sind mit Ihrem Betreuer und 90,4 % mit der Schadenabwicklung sehr zufrieden. Dieses Ergebnis ist zugleich Verpflichtung und Auftrag um in den nächsten Jahren noch stärker zu werden. Der weitere flächendeckende Ausbau unseres Beratungsteams, der Ausbau der Marktposition im Bereich der privaten Gesundheits- und Pensionsvorsorge und die Stärkung diverser Präventionsmaßnahmen für unsere Kunden – sowie selbstverständlich die Beibehaltung und weitere Verbesserung der Kundenzufriedenheit sind die Schwerpunkte, die wir 2006 setzen wollen“.

Prävention und Innovation - Dr. Johannes Hajek über neue Entwicklungen in der Sachversicherung
Prävention wird als Teil des Risikomanagements nicht nur in der Versicherungswirtschaft eine immer wichtigere Komponente. "Als führende Versicherung Österreichs sind wir immer auf der Suche nach neuen, innovativen Ideen, die unsere Servicequalität weiter verbessern. Entsprechend unseres Unternehmensgegenstandes legen wir dabei natürlich besonderen Wert auf Prävention. Daher haben wir eine ganze Reihe von Aktivitäten und Programmen gestartet, um unsern Kunden dabei behilflich zu sein Schäden im Voraus zu verhindern oder zu minimieren. Unsere Kunden erwarten auch, dass wir nicht nur bei der finanziellen Wiedergutmachung unseren Beitrag leisten, sondern ihnen auch bei der Vermeidung von Schäden so weit wie möglich zur Seite stehen" erklärte Dr. Johannes Hajek beim Pressegespräch in Graz und präsentierte eine Reihe von Präventionsmaßnahmen die UNIQA in letzter Zeit mit diversen Partnern gesetzt hat.

Bereits Ende 2004 hat UNIQA eine individuell abgestimmte Unwetterwarnung per SMS und E-Mail eingeführt - exklusiv am österreichischen Markt und kostenlos für UNIQA Kunden. Mehr als 100.000 Personen haben diesen Dienst bereits abonniert und profitieren von den punktgenau auf die gewünschte Postleitzahl abgestimmten Warnungen vor bedrohlichen Wetterkapriolen wie Starkregen, Sturm, Hagel usw. Durch die individuelle und genaue Warnung bis zu 2 Stunden vor Eintritt des Unwetters ist es den Betroffenen in unzähligen Fällen möglich gewesen entsprechende Maßnahmen zu setzen und somit Schäden zu vermeiden.

Für Betriebe bietet UNIQA seit Anfang des Jahres bei Abschluss einer Betriebsbündelversicherung einen kostenlosen SecurityCheck an. Dabei beurteilen die Experten von SECURITAS, dem weltweit führenden Sicherheitsunternehmen das Sicherheitsmanagement des gesamten betrieblichen Geschehens und bewerten den Ist-Zustand der Sicherheitseinrichtungen. Den Abschluss des SecurityChecks bilden, der individuellen Situation angepasste, Vorschläge für gute und leistbare Sicherheitslösungen.
Zur Vorsorge gegen Einbruch und Diebstahl im Privatbereich hat UNIQA gemeinsam mit dem Kriminalpolizeilichen Beratungsdienst eine eigene Broschüre mit Sicherheitstipps rund um Haus, Wohnung und Auto zusammengestellt.

Ein besonders innovatives Projekt stellt für Hajek die Entwicklung einer Autoversicherung der neuen Generation dar, bei der die Prämie sinkt, je weniger und je sicherer gefahren wird. UNIQA hat mit dem Partner IBM vor kurzem einen Testbetrieb durchgeführt, der die technische Machbarkeit und Verlässlichkeit des Systems, bei der die Kilometerleistung durch Satellitennavigation gemessen wird, bestätigt. Neben der Abrechnung der Versicherung nach gefahrenen Kilometern ermöglicht die GPS Anbindung eine Reihe von Zusatzdiensten wie Carfinder, Notfallknopf, Crash Sensor, mobile Unwetterwarnung etc.

Dr. Hajek: "Der erfolgreiche Testbetrieb und vor allem die überaus positiven Ergebnisse einer umfangreichen Kundenbefragung haben uns auf diesem Weg bestätigt. Nächster Schritt ist eine breit angelegtes Pilotprojekt mit 300 Autos, und im Laufe des nächsten Jahres werden wir die ersten Versicherungslösungen zum Beispiel für Wenigfahrer und Zweitwagenbesitzer anbieten können. Wer mit einem Auto weniger als 7.000 Kilometer pro Jahr fährt, wird mit diesen Varianten zwischen 10% und 35% sparen können und gleichzeitig sicherer unterwegs sein".

Erfolgreich in Zentral- und Osteuropa - Dr. Konstantin Klien zur Strategie UNIQA Group Austria
UNIQA Generaldirektor Dr. Konstantin Klien nutzte die Gelegenheit zur Entwicklung und der mittelfristigen Strategie der führenden österreichischen Versicherungsgruppe Stellung zu nehmen: „Die Zahlen für das abgelaufene Jahr spiegeln deutlich unseren Anspruch wider. Auf unserm Kernmarkt Österreich konnten wir mit einem Prämienwachstum von rund 10% auf 3.385,6 Mio. Euro die Position des Marktführer ausbauen. Gleichzeitig haben wir durch überproportionales Wachstum im Ausland von 91,9% auf 1.344,8 Mio. Euro bei der Internationalisierung der UNIQA Gruppe gewaltige Fortschritte gemacht. Damit lag der Anteil der Auslandstöchter am Gesamtprämienvolumen der Gruppe 2005 bei 28,5% und erreichte durch zusätzliche Akquisitionen und starkes organisches Wachstum im ersten Quartal des laufenden Jahres bereits 32,0%. Obwohl dabei unsere jüngsten Engagements in Rumänien, Serbien und der Ukraine gar nicht berücksichtigt sind. Beim Start der UNIQA Gruppe im Jahr 1999 lag der Auslandsanteil bei rund 6%“. UNIQA ist in den letzten Jahren durch organisches Wachstum und eine Reihe von Akquisitionen in West-, Ost- und Südosteuropa zu einer der führenden Versicherungsgruppen Mitteleuropas aufgestiegen. Aktuell ist die Gruppe mit einem dichten Service- und Vertriebsnetz bereits in 16 europäischen Ländern vertreten. Mehr als 12.500 Mitarbeiter betreuen dabei konzernweit mehr als 5 Mio. Kunden mit über 12 Mio. Verträgen.

Konsequente Internationalisierung und ertragsorientiertes Wachstum stehen für Klien auch weiterhin im Fokus der Unternehmensstrategie: „Mit nachhaltigem Wachstum werden wir weiterhin die Selbstständigkeit der UNIQA Gruppe als bedeutendes und als österreichisches Unternehmen in einem zusammenwachsenden Europa absichern.“

Im ost- und südosteuropäischen Raum setzt UNIQA auf eine weitere Stärkung der Marktposition als Kompositanbieter durch Investitionen in den Vertriebsausbau und das Ausschöpfen der Wachstumsmöglichkeiten in der Lebensversicherung. In dieser Region ist UNIQA in Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Rumänien der Ukraine und Serbien aktiv. In Ost und Südosteuropa nutzt UNIQA Kooperationen mit den lokalen Gesellschaften der Raiffeisen International im Rahmen einer „preferred partnership“.

In Westeuropa ist UNIQA in Deutschland, Liechtenstein, der Schweiz und Italien mit Konzerngesellschaften vertreten. In diesen reifen Märkten konzentriert man sich erfolgreich auf Marktnischen, den Bankenvertrieb und Spezialprodukte.

Am Heimatmarkt Österreich setzt UNIQA vor allem auf qualitatives Wachstum und eine Absicherung der Marktführerschaft - auch durch innovative und individuelle Produkte und Serviceleistungen. Klien: „Österreich ist und bleibt unser Kernmarkt. Hier liegen die Basis und das Herzstück unserer Erfolge und von hier aus entwickeln wir unseren europäischen Anspruch.“

21. Juni 2006


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