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UNIQA im ersten Halbjahr 2007: Gewinnwachstum fortgesetzt - Ergebnis (vor Steuern) plus 21% auf 135 Mio. Euro Die UNIQA Group Austria setzte im ersten Halbjahr 2007 den auf konsequente Ertragssteigerung konzentrierten Kurs weiter fort und erwirtschaftete im Zuge einer deutlichen Profitabilitätssteigerung massiv verbesserte Ergebnisse. Der Halbjahresgewinn (vor Steuern) lag mit 135 Mio. Euro um 20,7% über dem Vorjahreswert, der Nettogewinn (nach Steuern und Minderheitsanteilen) legte um 58,6% auf 105 Mio. Euro zu. Das Ergebnis je Aktie stieg infolge um 32 Cent auf nunmehr 88 Cent. Basis dieser Ergebnisse bilden die Konzentration auf margenstärkere Produktgruppen, starke Wachstumsimpulse in den Regionen Osteuropas und ein wiederum verbessertes operatives Ergebnis von 154 Mio. Euro (+23,7%). Die Kapitalerhöhung der STRABAG SE hatte auf die Ergebnisverbesserungen zum Halbjahr keinen Einfluss. Nachdem das entsprechende Closing erst im August 2007 stattgefunden hat, wird der daraus resultierende Vermögenszuwachs der UNIQA Gruppe erst im dritten Quartal ergebniswirksam. Die Prognose für das Jahresergebnis 2007 wird von 270 Mio. Euro auf 320 Mio. Euro angehoben. Gegenüber dem Geschäftjahr 2006 (239 Mio. Euro) entspricht das einer Steigerung des Ergebnisses (vor Steuern) von rund 34%. UNIQA Generaldirektor Konstantin Klien: „Die rein aus organischer Kraft erzielten guten Halbjahres-Ergebnisse entsprechen unseren Erwartungen im Rahmen des ErgebnisVerbesserungsProgramms und spiegeln den damit eingeschlagenen Kurs wieder: Wir setzen auf Ertrag und nicht auf Umsatz um jeden Preis. Die innerhalb von 12 Monaten von 5,3% auf 6,6% gesteigerte Umsatzrentabilität und die trotz der Schäden durch den Sturm ‚Kyrill’ verbesserte Leistungsquote von 75,6% sind ein klarer Ausdruck dafür, dass uns das auch gelingt. Gleichzeitig ist das auch ein Ergebnis einer Portfolioumstrukturierung hin zu risikopolitisch und margenmäßig qualitativ höherwertigen Produktgruppen, die wir in Hinblick auf die Solvency II Regelungen bereits jetzt in kleinen Schritten vornehmen. Dazu kommt, dass unsere Projekte zur zusätzlichen Dynamisierung des organischen Wachstums in den CEE Ländern bestens greifen. Nicht nur die Prämien in Osteuropa konnten wir in Summe um 23% steigern, wir haben auch unsere Marktanteile in dieser Region ausgeweitet. Trotz des geringeren Einmalerlagsvolumen in Italien ist damit der internationale Anteil an den Gesamtprämien weiter angestiegen - auf aktuell 32,6%.“ Prämien Die stärksten Wachstumsimpulse kamen weiterhin aus den Märkten Osteuropas - sie konnten das Prämienvolumen um 23,0% auf 377 Mio. Euro steigern und tragen damit bereits 13,9% zu den Konzernprämien bei. In Österreich erhöhten sich die Prämien trotz der weiterhin hohen Abläufe im Bankenvertrieb und der gezielten Rücknahme der Einmalerläge um 0,6% auf 1.832 Mio. Euro. Das Geschäft gegen laufende Prämie legte in Österreich um 1,3% auf 1.726 Mio. Euro zu. In Westeuropa konnte der durch das geringere Einmalerlagsgeschäft bestimmte Prämienrückgang aus dem ersten Quartal deutlich abgeschwächt werden. Das Geschäftsvolumen beträgt 510 Mio. Euro (- 8,1%). Das Geschäft gegen laufende Prämie erhöhte sich in Westeuropa um erfreuliche 5,3% auf 368 Mio. Euro. Leistungen Kapitalanlagen Segmente Die Combined Ratio (brutto) beträgt nach den ersten zwei Quartalen 2007 98,1%. Bereinigt um die Sturmschäden (Kyrill) liegt die Combined Ratio (brutto) bei 93,4. In der Lebensversicherung zeigte die Prämienentwicklung im zweiten Quartal einen deutlichen Anstieg. Die laufenden Prämien erhöhten sich im ersten Halbjahr 2007 in Summe um 2,3% auf 741 Mio. Euro. Die gezielte Rücknahme der Einmalerläge um 16,7% auf 306 Mio. Euro führte zu einem Rückgang des gesamten Prämienvolumens in der Lebensversicherung um 4,1% auf 1.047 Mio. Euro. Die stärksten Wachstumsraten wiesen auch in der Lebensversicherung die Märkte Osteuropas aus - mit einer Steigerung um 32,9% auf 114 Mio. Euro. Der Anteil dieser Märkte am gesamten Prämienvolumen der Lebensversicherung erhöhte sich damit von 7,8% auf 10,9%. In Österreich hat vor allem die fondsgebundene Lebensversicherung deutlich zugelegt - die Prämien aus diesem Bereich stiegen um 22,9% auf 207 Mio. Euro. Die UNIQA Gruppe ist weiterhin klarer Marktführer in diesem Bereich. Weiterhin durchaus erfreulich entwickelt sich auch die prämiengeförderte Zukunftsvorsorge. Alleine heuer konnten bisher rund 23.000 neue Kunden für diese Pensionsvorsorgevariante gewonnen werden. Damit verwaltet die UNIQA Gruppe bereits 300.000 Verträge aus diesem Bereich. Durch die weitere - aus geschäftspolitischen Überlegungen erfolgte - Rücknahme beim Geschäft mit Einmalerlagsprodukten um 9,3% sanken die gesamten Lebensversicherungsprämien in Österreich in Summe um 1,8% auf 745 Mio. Euro. Insgesamt entwickeln sich die klassischen Vertriebswege positiv und stärker als der Markt, während die hohen Abläufe im Bankenvertrieb wie schon in den letzten beiden Jahren wachstumshemmend wirken. Auch in Westeuropa entwickelte sich das Geschäft gegen laufende Prämie mit einem Prämienanstieg um 9,5% auf 45 Mio. Euro erfreulich. Aufgrund des starken Rückgangs bei den Einmalerlägen in Italien (vor allem im ersten Quartal) reduzierte sich das gesamte Prämienvolumen der Lebensversicherung in Westeuropa um 24,0% auf 188 Mio. Euro. Die verrechneten Prämien in der Krankenversicherung erhöhten sich um 2,1% auf 461 Mio. Euro. In Österreich wuchs das Prämienvolumen um 2,1% auf 363 Mio. Euro. International lagen die Prämien mit 98 Mio. Euro um 2,5% über dem Vorjahreswert - das entspricht 21,2% des Konzernprämienvolumens in der Krankenversicherung. Internationalisierung So wurde die Beteiligung an der bulgarischen Vitosha - der aktuell fünftgrößten Versicherung des Landes - schrittweise von 20% auf rund 62% erhöht und der Markenauftritt auf UNIQA umgestellt. Im Juni 2007 wurde auch der Erwerb von zusätzlichen 23% des Aktienkapitals der rumänischen Astra beschlossen. Damit erlangt UNIQA nach Abschluss der Transaktion - die noch der Zustimmung der Behörden bedarf - an der siebentgrößten rumänischen Versicherung die Kontrollmehrheit. Bereits seit 2006 tritt die Gesellschaft als „ASTRA-UNIQA“ am Markt auf. Auch in Serbien wurde im Sinne der Einmarkenpolitik der UNIQA Gruppe im Jänner 2007 die Markenumstellung von Zepter auf UNIQA durchgeführt. UNIQA hält seit 2006 die Mehrheit an der Gesellschaft. Außerdem wurde 2007 zusätzlich und entsprechend der neuen Regelungen für die Spartentrennung eine eigene Sachversicherung gegründet, die im ersten Schritt auch bereits das Kfz-Geschäft aufgenommen hat. In der Ukraine ist die UNIQA Gruppe seit Anfang 2006 mit 35% an der Sachversicherung Credo-Classic beteiligt und hat gemeinsam mit Credo-Classic eine Lebensversicherung gegründet. Die Mehrheitsübernahme an der Credo-Classic ist für spätestens 2008 vereinbart. Auch diese Gesellschaft präsentiert sich am Markt bereits als Mitglied der UNIQA Gruppe. Für die Märkte Albanien, Mazedonien und Kosovo hat UNIQA mit der größten albanischen Versicherung Sigal eine weitreichende strategische Kooperation vereinbart. Diese Vereinbarung beinhaltet eine fixe Option auf den Mehrheitserwerb an der Sigal spätestens per 2010. Damit hat sich die UNIQA Gruppe eine ausgezeichnete Basis für die Ausdehnung des Aktivitätsradius auf diese sich dynamisch entwickelnde Region geschaffen. Ausblick Vorbehalt bei Zukunftsaussagen 30. August 2007 UNIQA Group Austria Presseservice Untere Donaustrasse 21 1029 Wien Tel.: (+43 1) 211 75-3414 Fax.: (+43 1) 211 75-3619 Mobil: (+43 664) 112 02 37 E-Mail: presse@uniqa.at
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UNIQA Versicherungen AG, 1.QB 2007 Präsentation: Halbjahresergebnisse 2007 - UNIQA Group Austria, 29.08.2007 ad hoc: UNIQA Group Austria - Ergebnisse Halbjahr 2007 |
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