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Beschleunigtes Prämienwachstum, abermals gesenkte Leistungsquote und gesteigerte Umsatzrentabilität führen zu deutlichem Ergebniszuwachs UNIQA mit deutlichem Ergebniszuwachs zum 3. Quartal 2007 - Wachstum der laufenden Prämien um 5,1% "Die Ergebnisse der UNIQA Gruppe bestätigen auch nach den ersten neun Monaten des laufenden Jahres den Erfolg unserer auf ertragsorientiertes Wachstum ausgerichteten Strategie", erklärt UNIQA Generaldirektor Dr. Konstantin Klien. Auf Grund eines beschleunigten Wachstums in Österreich im 3. Quartal (+2,6% / 1-6: +1,3%) und der weiterhin überproportionalen Zuwächse der UNIQA Gesellschaften in Osteuropa (+36,2% / 1-6: +22,1%) erhöhte die UNIQA Gruppe in den gesamten ersten neun Monaten 2007 das Prämienvolumen gegen laufendes Geschäft um 5,1% auf 3.483 Mio. Euro. Gleichzeitig konnte die Leistungs- und Schadenquote trotz der Sturmschäden aus dem ersten Quartal (Kyrill) gegenüber der Vorjahresperiode um mehr als fünf Prozentpunkte auf 75,4% reduziert und das operative Ergebnis (308 Mio. Euro / +47%) deutlich verbessert werden. Im Zuge dieser positiven Entwicklung und natürlich unterstützt durch die Sondereinflüsse durch die Beteiligung an der STRABAG SE konnte das Ergebnis (vor Steuern) in den ersten neun Monaten um 46,3% auf 280 Mio. Euro gesteigert werden. Es liegt damit bereits nach drei Quartalen um mehr als 40 Mio. Euro über dem Ergebnis des gesamten Vorjahres (239 Mio. Euro). Ein wesentlicher Teil der Sondereffekte aus der Beteiligung an der STRABAG SE wurde zur Substanzstärkung in der Versicherungstechnik und für Investitionen in den neuen Märkten verwendet. Der Nettogewinn erhöhte sich sogar um 55,8% auf 194 Mio. Euro und das Ergebnis je Aktie in Folge auf 1,63 Euro - gegenüber dem Geschäftsjahr 2006 entspricht das nach nur neun Monaten einer Steigerung um rund 28%. Geschäft gegen laufende Prämie sehr zufriedenstellend In Österreich erhöhten sich die verrechneten Prämien trotz des wachstumshemmenden Effekts des Lebensversicherungsgeschäfts durch Abläufe und abgekürzte Prämienzahlungen bei Spezialprodukten im Bereich des Bankenvertriebs um 3,3% auf 2.682 Mio. Euro. Das Wachstum der Konzerngesellschaften in Osteuropa war auch im 3. Quartal 2007 sehr stark - die Prämien stiegen in den ersten neun Monaten um 24,1% auf 579 Mio. € und trugen damit bereits 14,7% zu den Konzernprämien bei. Bedingt durch die überproportional starken Einmalerläge in Italien im Vergleichszeitraum des Vorjahres reduzierte sich das gesamte Prämienvolumen in Westeuropa um 9,5% auf 672 Mio. Euro. Das Geschäft gegen laufende Prämie stieg hingegen um erfreuliche 5,8% auf 514 Mio. Euro. Insgesamt verschob sich der internationale Anteil des Geschäfts weiter in Richtung osteuropäisches Geschäft und betrug in Summe am Ende des 3. Quartals 2007 31,8%. Schaden- und Unfallversicherung Der gesamte internationale Anteil am Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft betrug nach neun Monaten 2007 insgesamt 40,9% (1-9/2006: 38,1%). Lebensversicherung In Österreich stiegen die Einnahmen aus der Lebensversicherung insgesamt um 4,1% auf 1.124 Mio. Euro. Die fondsgebundene Lebensversicherung wuchs auch im 3. Quartal 2007 überproportional - die Prämien in diesem Bereich stiegen in den ersten neun Monaten 2007 um 49,6% auf 355 Mio. Euro. Mit einem Prämienplus von 25,8% auf 188 Mio. Euro entwickelte sich die Lebensversicherung in Ost- und Südosteuropa weiterhin sehr dynamisch. Der Anteil dieser Region an der Konzernlebensversicherung konnte auf 12,3% gesteigert werden (1-9/2006: 9,7%). In Westeuropa sanken die Lebensversicherungsprämien ausschließlich bedingt durch die extrem hohen Einmalerläge in Italien in der Vorjahresperiode um 29,9% auf 222 Mio. Euro. Erfreulich entwickelte sich hingegen das Geschäft gegen laufende Prämie mit einem Plus von 6,8% auf 64 Mio. Euro. Krankenversicherung Leistungsquote weiter gesenkt Die Combined Ratio (vor Rückversicherung) in der Schaden- und Unfallversicherung lag nach den ersten drei Quartalen 2007 bei 98,0% - bereinigt um die Sturmschäden aus dem 1. Quartal ergibt sich ein Wert von 94,9%. Kapitalanlagen und -erträge Belastet wurde das Finanzergebnis einerseits durch steigende Zinsen und die ineffiziente Marktsituation im Bereich der Asset Backed Securities (ABS). Nach den von UNIQA bewusst gewählten konservativen Wertansätzen dieser Investments, die sich an den aktuellen niedrigen Marktwerten - und nicht an einem Behalten der Papiere bis zur Endfälligkeit orientieren, ergibt sich eine Belastung des Ergebnisses der ersten neun Monate von etwa 35 Mio. Euro. Die dabei zugrundegelegten Marktwerte liegen signifikant unter jenen Werten, die die tatsächlichen wirtschaftlichen Grundlagen dieser Investments berücksichtigen. Substanzielle tatsächliche Ausfälle im ABS-Portfolio der UNIQA Gruppe sind bisher nicht eingetreten. Auf Basis der konservativen Wertansätze nach den Marktpreisen können aus heutiger Sicht bei einem bis Jahresende unveränderten Kapitalmarktumfeld bewertungsabhängig zusätzliche Belastungen von 20 bis 30 Mio. Euro aus diesem Bereich entstehen. Ergebnisvorschau 2007 Vorbehalt bei Zukunftsaussagen 29. November 2007 UNIQA Group Austria Presseservice Untere Donaustrasse 21 1029 Wien Tel.: (+43 1) 211 75-3414 Fax.: (+43 1) 211 75-3619 Mobil: (+43 664) 112 02 37 E-Mail: presse@uniqa.at
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UNIQA Versicherungen AG, 3.QB 2007 ad hoc: UNIQA Group Austria - Ergebnisse 3. Quartal 2007 |
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