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UNIQA Konzern 2008: starkes Wachstum und positives Ergebnis - IFRS Konzernprämie stieg um 10,4% auf 5.825 Mio. Euro- Größter Wachstumsschub aus Osteuropa mit Prämienplus von 56,7% - Deutliche Verbesserung des versicherungstechnischen Kerngeschäfts durch gute Entwicklung von Kosten und Leistungsquoten - Combined Ratio (brutto) um 4,5 %-Punkte auf 94,2% verbessert - Verwerfungen auf den Finanzmärkten wirken negativ auf Finanzerträge und drücken Ergebnis auf 90 Mio. Euro - Dividende von 40 Cent geplant - Prämienplus in den ersten Monaten 2009 Die UNIQA Gruppe ist auch im Geschäftsjahr 2008 deutlich gewachsen. 5.825 Mio. Euro an verrechneter Prämie entsprechen einer beachtlichen Steigerung um 10,4%. Am stärksten ausgeprägt waren nach wie vor die Wachstumsimpulse aus Ost- und Südosteuropa, wo die UNIQA Gruppe ihre Prämieneinnahmen um 56,7% steigern konnte. In Kombination mit einer weiter verbesserten Leistungs- und Kostentangente ist es erfolgreich gelungen, die Basis im versicherungstechnischen Kerngeschäft weiter deutlich zu stärken. Andererseits ist UNIQA von den Auswirkungen der sich verschärfenden Weltwirtschaftskrise und den schweren Verwerfungen auf den Kapitalmärkten nicht verschont geblieben und musste in Folge reduzierter Kapitalerträge einen Rückgang des Ergebnisses auf 90 Mio. Euro hinnehmen. UNIQA Vorstandsvorsitzender Konstantin Klien: „Der neuerlich überproportionale Anstieg des Prämienvolumens ist ein sichtbarer Beleg für den anhaltenden Erfolg unserer Wachstumsstrategie. Die Verbesserung der versicherungstechnischen Ergebnisse, die Stärkung unserer Marktposition in den Märkten Zentral- und Osteuropas und die weitere Internationalisierung unserer Geschäftstätigkeit durch die Erschließung neuer Märkte wurden durch die negativen Auswirkungen der Finanzmarktentwicklung auf das Kapitalanlageergebnis überdeckt. Dessen starker Rückgang ist auch ausschlaggebend dafür, dass sich das Konzernergebnis verringert hat. Dazu kommt, dass wir im vergangenen Jahr keine Unternehmensverkäufe aus dem Beteiligungs- oder Versicherungsbereich vorgenommen haben, sondern im Gegenteil zugekauft haben." Deutlich beschleunigtes Prämienwachstum von 10,4%
Klien: „Über zwei Jahre gesehen sind wir in Tschechien, Ungarn, Polen, Kroatien und Serbien rund dreimal so schnell gewachsen wie die jeweiligen Versicherungsmärkte in Summe zulegen konnten - in der Slowakei, Bosnien und Bulgarien immerhin doppelt so schnell. Darin spiegelt sich auch unsere Strategie wider, in jenen Ländern, in denen wir einmal Fuß gefasst haben, dem organischen Wachstum gegenüber Akquisitionen den Vorzug zu geben – insbesondere in einer Zeit in der Akquisitionen nicht unbedingt günstig waren. Diese Politik ist mit ein Grund dafür, dass es uns gelungen ist, das Prämienvolumen der UNIQA Gruppe außerhalb Österreichs seit 2002 zu versiebenfachen und den Internationalisierungsgrad in Summe von 11,4% auf 38,2% zu erhöhen. Der Anteil der ost- und südosteuropäischen Märkte an den Konzernprämien stieg im selben Zeitraum von 6,7% auf 22,0%. Die dynamische Entwicklung in Ost- und Südosteuropa in den letzten Jahren hat auch dazu geführt, dass unsere Prämienvolumina aus dieser Region 2008 erstmals über jenen aus den westeuropäischen Nachbarländern gelegen sind. Heute haben wir zudem mit unserer gut ausgewogenen Präsenz auf 20 europäischen Märkten eine deutlich verbesserte regionale Diversifizierung. Dies gibt uns mehr Sicherheit vor regional begrenzten Verwerfungen in der wirtschaftlichen Entwicklung, als wenn wir unsere Energie und das eingesetzte Kapital auf einige wenige Märkte und hohe Marktanteile konzentriert hätten." In den westeuropäischen Ländern (Deutschland, Italien, Schweiz, Liechtenstein) gelang den Gesellschaften der UNIQA Gruppe trotz Rückgang des Einmalerlagsgeschäfts in Italien eine Prämiensteigerung um 0,5% auf 947 Mio. Euro (2007: 942 Mio.Euro).Die deutsche Mannheimer Gruppe konnte dabei im Zuge ihrer erfolgreichen Nischenpolitik dem allgemeinen Markttrend in Deutschland (+1,5%) deutlich übertreffen und hat – auf konsolidierter Basis – bei den Prämien um 3,1% zugelegt.
Die brutto Versicherungsleistungen der UNIQA Gruppe reduzierten sich 2008 trotz der Unwetterschäden und des erhöhten Geschäftsaufkommens um 4,8% auf 3.704 Mio. Euro (2007: 3.892 Mio. Euro). Damit konnte eine seit Jahren anhaltende Entwicklung weiter fortgesetzt und die Leistungsquote erneut reduziert werden - 2008 lag sie bei 64,0% nach 74,3% im Jahr davor. Die Reduzierung der Leistungsquote im Jahr 2008 betrifft alle Segmente und mit Ausnahme von Ost- und Südosteuropa auch alle Regionen. Klien: „Dass es uns gelungen ist, bei gleichzeitig starkem Prämienwachstum die Leistungsquote seit 2002 um annähernd ein Drittel zu senken und uns auch gegenüber 2007 nochmals zu verbessern, zeigt, dass wir im versicherungstechnischen Kerngeschäft deutliche Fortschritte gemacht haben und die Basis für den wirtschaftlichen Erfolg in der Zukunft verbreitern konnten.“ Finanzmarktverwerfungen reduzieren Finanzergebnis Konzern Ergebnis bei 90 Mio. Euro / 40 Cent Dividende vorgeschlagen Klien: „In Summe werden wir unseren Aktionären für 2008 – vorausgesetzt der Dividendenvorschlag findet die Zustimmung der Hauptversammlung - 52,3 Mio. Euro an Dividenden auszahlen, das ist zwar um 12% weniger als im Vorjahr, aber dreimal so viel wie noch 2002.“ Segmente
In Österreich erreichte die UNIQA Gruppe trotz der weiterhin hohen Abläufe ein beachtliches Prämienplus von 2,1% auf 1.557 Mio. Euro (2007: 1.525 Mio. Euro).
In der Schaden- und Unfallversicherung legten die Prämien konzernweit um beachtliche 9,3% auf 2.401 Mio. Euro (2007: 2.198 Mio. Euro) zu.
In den westeuropäischen Ländern ist es den Unternehmen der UNIQA Gruppe erfolgreich gelungen, trotz stagnierender Markttendenzen die Prämien um 0,8% auf 405 Mio. Euro(2007: 402 Mio.Euro)zu steigern. Der gesamte internationale Anteil an den Konzernprämien stieg in dieser Sparte von 42,3% auf 46,1%.
Die verrechneten Prämieneinnahmen in der Krankenversicherung stiegen 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 4,4% auf 948 Mio.Euro (2007: 908 Mio. Euro).
Laufendes Geschäftsjahr Ausblick
Vorbehalt bei Zukunftsaussagen 30. April 2009 UNIQA Group Austria Presseservice Untere Donaustrasse 21 1029 Wien Tel.: (+43 1) 211 75-3414 Fax.: (+43 1) 211 75-3619 Mobil: (+43 664) 112 02 37 E-Mail: presse@uniqa.at
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Präsentation Dr. Klien: Bilanzpressekonferenz vom 30.04.2009 Ad-hoc Meldung: UNIQA Group Austria im Geschäftsjahr 2008 |
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