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Dramatische Situation bei Altersvorsorge – Raiffeisen Versicherung fordert offene Diskussion zur langfristigen Sicherung der Pensionseinkommen Pensionssymposium der Raiffeisen Versicherung AG, 17.9.2010, Athen -
Botschaft ist angekommen: private Vorsorge ist notwendig
Dr. Klaus Pekarek, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Versicherung: „Die Daten aus der Umfrage belegen eindeutig, dass die Botschaft in den Köpfen der Menschen angekommen ist und die prekäre Lage von der überwiegenden Mehrheit realistisch beurteilt wird. Bei der Umsetzung des Wissens in konkrete Vorsorgehandlungen haben wir aber noch immer einen deutlichen Nachholbedarf – auch wenn man sagen muss, dass schon einiges passiert ist.“ Internationaler Vergleich: Österreicher sind Vorsorgemuffel
Staaten wie Österreich steuern daher auf ein dramatisches Finanzierungsproblem ihrer Altersvorsorge zu. Während in anderen Ländern bereits betriebliche und private Vorsorgemodelle diese Lücke füllen, liegt in Österreich noch immer der Großteil der Finanzierungslast auf den Sozialsystemen. In Österreich sorgen nur ein Viertel aller Betriebe für ihre Mitarbeiter vor, im europäischen Durchschnitt haben hingegen bereits 52% der Beschäftigten Anspruch auf eine betriebliche Pension. Im privaten Bereich sieht es nicht viel besser aus. So geben die Österreicher durchschnittlich 143 Euro monatlich für ihre private Altersvorsorge aus, das entspricht 2,7% des BIP. Im EU-Schnitt wird monatlich fast ein Drittel mehr (199 Euro) für die private Vorsorge aufgewendet, oder bereits rund 5,22% des BIP. In praktisch allen westeuropäischen Staaten wird deutlich mehr für Lebensversicherungen ausgegeben als in Österreich. Angeführt wird die Reihung von den Dänen und Briten die im Schnitt 442 Euro bzw. 408 Euro pro Monat aufwenden. Aber auch Länder mit traditionell starken Sozialsystemen wie Schweden und die Niederlanden liegen mit 311 Euro bzw. 237 Euro deutlich vor Österreich. Schaut man sich die Ursachen an und zieht Vergleiche mit dem internationalen Umfeld, dann scheint es in Österreich vor allem an strukturellen Anreizen und einer offenen, ehrlichen und vor allem ideologiefreien Diskussion zu fehlen, um Menschen und Betrieben die Eigenvorsorge schmackhaft zu machen. Mag. Martin Sardelic, Vorstandsdirektor der Raiffeisen Versicherung: „Es geht nicht um einen Wettstreit welches das bessere System ist – staatliches, privates oder betriebliches – jedes hat seine Vor- und Nachteile und keines ist im Stande die Problematik alleine zu lösen. Nur durch echte public-private partnerships, wo jede Seite ihren Teil der Verantwortung übernimmt, wird eine langfristige Sicherung der Pensionen bei steigender Lebenserwartung möglich sein.“ Innovative Ideen zu steuerlichen Anreizsystemen für das 3-Säulen-Modell
Die Raiffeisen Versicherung fordert daher eine intensive Diskussion und stellt zwei neue international erprobte und diskutierte Lösungsansätze vor: EET: Volle steuerliche Absetzbarkeit
Gehaltsumwandlung: Erfolgsgeheimnis der Altersvorsorge Klaus Pekarek: „Es ist sicher die falsche Zeit und der falsche Weg jetzt an die Politik diese oder jene konkrete Forderung zu stellen. Was man sich aber eingestehen muss ist, dass uns die Zeit davonläuft. Wir müssen jetzt gemeinsam entsprechende Strukturen schaffen, um die Finanzierung der Pensionssysteme langfristig abzusichern. Regierung, Versicherungen und Pensionskassen sind dabei gefordert. Eindimensionale Betrachtungen wie die Forderung nach längeren Lebensarbeitszeiten oder Förderungen einzelner Vorsorgemodelle alleine werden nicht ausreichen. Denn eines muss uns schon auch klar sein, die Pensionsproblematik ist nur eine der Folgen daraus, dass wir alle länger leben. Aus diesem positiven Umstand resultieren gewaltige Verschiebungen in vielen Bereichen unserer Gesellschaft, die noch ganz andere Herausforderungen bereit halten.“ Lebensversicherung – Rendite ersetzt keine Sicherheit
Martin Sardelic: „Vorsorge bedeutet mehr als Ansparen und Veranlagen, Vorsorge deckt auch wesentliche zusätzliche Risikokomponenten wie zum Beispiel Berufsunfähigkeit, Pflege oder Unfallinvalidität ab und berücksichtigt auch die Problematik, dass keiner von uns heute weiß, wie lange er wirklich leben wird und wie lange das Geld reichen muss. Und auch die schärfsten Kritiker kommen nicht um den Schluss herum, dass die Lebensversicherung ja doch die beste aller Vorsorgeformen ist.“ Vertrauen in Versicherungen mit dem Know-how der Raiffeisen Banken
„Versicherungen über das Netzwerk der Raiffeisen Banken, mit deren Vertrauensbasis und finanziellem Know-how anbieten zu können, ist ein klarer Gewinn für den Kunden,“ fasst der Vorstandsvorsitzende der Raiffeisen Versicherung, Klaus Pekarek, die Parameter dieses Erfolges zusammen. Dieses Service-Plus mit dem Vertrauen der Versicherungsnehmer in starke Marken ist der Wettbewerbsvorteil der Raiffeisen Versicherung. 90 % der Befragten empfinden es als wichtig, dass hinter der Versicherung, die sie in ihrer Hausbank abgeschlossen haben, eine starke Versicherungsmarke steht. 20. September 2010 UNIQA Group Austria Presseservice Untere Donaustrasse 21 1029 Wien Tel.: (+43 1) 211 75-3414 Fax.: (+43 1) 211 75-3619 Mobil: (+43 664) 112 02 37 E-Mail: presse@uniqa.at
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Präsentation Dr. Pekarek: Pressekonferenz Athen, 17.9.2010 Foto: Dr. Klaus Pekarek Foto: Mag. Martin Sardelic |
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