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UNIQA Konzernergebnis 1999 nach Sparten

Schaden- und Unfallversicherung
Der Bereich Schaden- und Unfallversicherung weist 1999 verrechnete Prämien von ATS 10.451,0 Mio. (Euro 759,5 Mio.) auf. Das entspricht im Gesamtkonzern einem Prämienanteil von 33,2 %. Durch die positive Entwicklung der anderen Sparten konnten die wettbewerbsbedingten Prämienrückgänge in der Kfz-Sparte soweit kompensiert werden, dass die Prämieneinnahmen im Vergleich zum Vorjahr gleich blieben.


Auch der Marktanteil des UNIQA Konzerns am österreichischen Schaden- und Unfallversicherungsmarkt ist im Vergleich zum Vorjahr - nach vorläufigen Werten - mit 13,2% gleich geblieben.

An Aufwendungen für Versicherungsfälle wurden 1999 in der Schaden- und Unfallversicherung des UNIQA Konzerns im Eigenbehalt mit ATS 6.121,1 Mio. (Euro 444,8 Mio.) um 0,2% weniger aufgewendet als 1998.

Der von den Unternehmen des UNIQA Konzerns betreute Bestand erreichte zum Jahresende 3.372.585 Verträge.

Lebensversicherung
Träger des Prämienwachstums des Jahres 1999 war mit einem Plus von 10,1% der Bereich Lebensversicherung, dessen Anteil am gesamten Prämienvolumen des Konzerns von 37,2 % auf 39,3 % gestiegen ist. Die Lebensversicherung ist mit einer verrechneten Prämie von ATS 12.393,2 Mio. (Euro 900,6 Mio.) auch die größte Sparte innerhalb des UNIQA Konzerns.

Das Prämienwachstum der Raiffeisen Versicherung im Bereich Lebensversicherung von 18,9% konnte entscheidend zum guten Gesamtergebnis des UNIQA Konzerns beitragen. Sie verfügt über konsolidiert 65,2% der gesamten Lebens-versicherungs-Prämie des Konzerns.

Der Anteil des UNIQA Konzerns am österreichischen Lebens-versicherungsmarkt ist - nach vorläufigen Werten - von 20,3% auf 19,5% leicht gesunken.

Den Prämiensteigerungen stehen die weiterhin auf hohem Niveau liegenden Leistungen in der Höhe von auf ATS 8.551,7 Mio. (Euro 621,5 Mio.) gegenüber. Dies entspricht einem Leistungszuwachs von 9,7%.

Insgesamt wurden zum Jahresende 1.875.281 Lebensver-sicherungsverträge von den Konzern-Unternehmen betreut.

Krankenversicherung
Die verrechneten Prämien in der Krankenversicherung stiegen 1999 um 1,6 % auf ATS 8.661,4 Mio. (Euro 629,5 Mio.), ihr Anteil an der Konzernprämie beträgt 27,5%.

Der Anteil der Unternehmen des UNIQA Konzerns am österreichischen Krankenversicherungsmarkt ist von 50,3% auf 49,9% minimal zurückgegangen. UNIQA bleibt damit in Österreich unangefochtener Marktführer in dieser Sparte.

Den Prämieneinnahmen in der Krankenversicherung standen 1999 Aufwendungen für Versicherungsfälle im Eigenbehalt in der Höhe von ATS 6.745,1 Mio. (Euro 490,2 Mio.) gegenüber. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 1,9 %.

Die Unternehmen des UNIQA Konzerns betreuten zum Jahres-ende 608.866 Krankenversicherungsverträge.

29. Mai 2000


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