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UNIQA Konzernergebnis 2000 nach Segmenten Schaden- und Unfallversicherung Der Bereich Schaden- und Unfallversicherung weist 2000 verrechnete Prämien von ATS 11.271,7 Mio. (Euro 819,1 Mio.) aus. Das entspricht im Gesamtkonzern einem Prämienanteil von 32,5%. Die leicht gestiegenen durchschnittlichen Prämien in der Kfz-Sparte wurden durch die positive Entwicklung der übrigen Sachversicherungs-Sparten verstärkt, sodass die Prämien-einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 6,0% oder ATS 636,0 Mio. (Euro 46,2 Mio.) zugenommen haben. Dabei ist auch zu beachten, dass erstmals die Ergebnisse der Assicurazioni La Carnica enthalten sind. Der Einstieg der Raiffeisen Versicherung ins Sachgeschäft im April vergangenen Jahres brachte dem Konzern in dieser Sparte ebenfalls einen positiven Impuls. Mit rund 18.500 Verträgen konnte die Raiffeisen Versicherung in wenigen Monaten eine Jahresnettoprämie von rund ATS 65,1 Mio. (Euro 4,7 Mio.) zum Konzernergebnis in dieser Sparte beitragen. Auch der Marktanteil des UNIQA Konzerns am öster-reichischen Schaden- und Unfallversicherungsmarkt ist im Vergleich zum Vorjahr - nach vorläufigen Werten - mit 13,15% (1999 13,20%) nahezu gleich geblieben. Die Versicherungsleistungen im Eigenbehalt in der Schaden- und Unfallversicherung des UNIQA Konzerns schlugen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr mit ATS 7.016,4 Mio. (Euro 509,9 Mio.) zu Buche. Das entspricht einer Steigerung von rund 10,6% gegenüber 1999. Grund dafür ist der extrem schlechte Schadenverlauf aufgrund von außer-gewöhnlich häufig aufgetretenen Naturereignissen. In der Kfz Sparte - speziell in der Kasko - sind zugleich mit dem Anstieg der durchschnittlichen Versicherungsprämien eine deutlich höhere Schadenquote und rasant steigende Reparatur-kosten zu verzeichnen. Der Vertragsbestand des Konzerns umfasste zum Jahresende 3.594.503 Sachversicherungsverträge. Lebensversicherung Im Geschäftsjahr 2000 war der Bereich Lebensversicherung mit einem Plus von 17,4% erneut der Träger des Prämien-wachstums im UNIQA Konzern. Der Anteil am gesamten
Prämienvolumen des Konzerns wuchs von 39,1 % (1999) auf 41,9 % im vergangenen Jahr. Die Lebensversicherung ist mit einer verrechneten Prämie von ATS 14.551,6 Mio. (Euro 1.057,5 Mio.) auch die größte Sparte innerhalb des UNIQA Konzerns. Den Prämiensteigerungen stehen Versicherungsleistungen von ATS 18.706,2 Mio. (Euro 1.359,4 Mio. /+12,1%) gegen-über. Insgesamt wurden zum Jahresende 1.945.541 Lebens-versicherungsverträge von den Konzern-Unternehmen betreut. Krankenversicherung Die verrechneten Prämien in der Krankenversicherung betrugen im Jahre 2000 ATS 8.874,6 Mio. (Euro 644,9 Mio.). Das entspricht einem Zuwachs von 2,5% bzw. einem Anteil an der Konzernprämie von 25,6%. Mit ein Grund für diese positive Entwicklung ist die im Jahr 2000 erstmals für bestimmte Freiberufler bestehende Wahl-möglichkeit, eine private Krankenversicherung
abzu-schließen ("Opting out"). Für das hohe Niveau der Leistungen in der Kranken-versicherung sind zum Teil die weiterhin stark ansteigenden Gesundheitskosten in Österreich verantwortlich. Trotz Eindämmung
der Teuerungsraten bei den Verrechnungs-sätzen wurden die Kosten durch die steigende Zahl der Krankenhausaufenthalte erhöht. Hinzu kommt noch ein Rückstand der Leistungsabwicklung aus dem Vorjahr. Leben Leistungen 2000 in Mio. ATS: 18.706,2 Schaden- und Unfall Leistungen 2000 in Mio. ATS: 7.016,4 Kranken Leistungen 2000 in Mio. ATS: 8.041,9 28. Mai 2001 UNIQA Group Austria Presseservice Untere Donaustrasse 21 1029 Wien Tel.: (+43 1) 211 75-3414 Fax.: (+43 1) 211 75-3619 Mobil: (+43 664) 112 02 37 E-Mail: presse@uniqa.at
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BilanzPK 2000 - Ausblick BilanzPK 2000 - Auslandsgeschäft BilanzPK 2000 - Kennzahlen BilanzPK 2000 - 1.Quartal 2001 UNIQA: Bilanzpressekonferenz 2000 |
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