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UNIQA Konzern 2000 - Kennzahlen

Prämien
Die verrechneten Gesamtprämien stiegen im Berichtsjahr konsolidiert um ATS 2.966,5 Mio. (Euro 215,6 Mio.) oder +9,4% auf ATS 34.472,1 Mio. (Euro 2.505,2 Mio.). Die vollkonsolidierten inländischen Versicherungsunternehmen der Gruppe - UNIQA Versicherungen AG, UNIQA Sachversicherung AG, UNIQA Personenversicherung AG, Raiffeisen Versicherung AG, Salzburger Landes-Versicherung AG und CALL DIRECT Versicherung AG - trugen mit einem Prämienvolumen von ATS 32.601,2 Mio. (Euro 2.369,2 Mio.) zu 94,6% dazu bei.


Versicherungsleistungen
Den Prämieneinnahmen stehen Versicherungsleistungen im Eigenbehalt in der Höhe von ATS 33.764,5 Mio. (Euro 2.453,8 Mio.) gegenüber. Das sind um 10,8% oder ATS 3.302,9 Mio. (Euro 240,0 Mio.) mehr als 1999.

Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb
Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb reduzierten sich um 1,2% auf ATS 6.469,9 Mio. (Euro 470,2 Mio.).

Die Prämien-Kostenrelation für den UNIQA Konzern lag im Jahr 2000 somit bei 20,3% (Vorjahr: 22,5%).

Kapitalanlagen
Die Kapitalanlagen konnten im Berichtsjahr von ATS 135.068,2 Mio. (Euro 9.815,8 Mio.) um 6,1% auf ATS 143.312,8 Mio. (Euro 10.415,0 Mio.) gesteigert werden.

Die im Jahr 2000 erwirtschafteten konsolidierten Netto-Finanzerträge in Höhe von ATS 9.146,9 Mio. (Euro 664,7 Mio.) liegen um 3,1% über dem Vorjahreswert von ATS 8.873,5 Mio. (Euro 644,9 Mio.).

Die auszuweisenden Stillen Reserven im Immobilienbereich betragen ca. ATS 5,2 Mrd. (Euro 375 Mio.).

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT)
Der UNIQA Konzern erreichte im Geschäftsjahr 2000 ein EGT (nach IAS) von ATS 577,1 Mio. (Euro 41,9 Mio.). Gegenüber dem Vorjahresergebnis entspricht das einem Rückgang von ATS 50,5 Mio.(Euro 3,7 Mio.) oder 8,0%.Das nach der bisherigen österreichischen Rechnungslegung berechnete EGT (HGB) ist um ATS 10,1 Mio. oder 1,2% nur leicht auf ATS 816,9 Mio.(Euro 59,4 Mio.) gesunken. 

Die Ursachen für den Ergebnisrückgang liegen vor allem in der unbefriedigenden Entwicklung in der Schaden- und Unfall-versicherung. Dieser Bereich ist vom stagnierenden Prämienniveau und gleichzeitig stark steigenden Leistungen - insbesondere in der Kfz-Kasko - geprägt. Dazu kommen noch Einzelereignisse wie Unwetterkatastrophen im vergangenen Sommer.

Die im vergangenen Jahr umgesetzten Restrukturierungs-maßnahmen und die Markenumstellung im Ausland wirkten sich für das EGT ebenfalls belastend aus.

Der Konzern-Jahresüberschuss 2000 (nach IAS) betrug ATS 334,8 Mio. (Euro 24,3 Mio.) und lag damit ca. ATS 26 Mio. (Euro 1,9 Mio.) unter dem Vorjahreswert. Dabei ist allerdings zu beachten, dass im Jahr 2000 durch den Beitrag der UNIQA Gruppe zur gesamtösterreichischen Lösung der Entschädigung für NS-Opfer außerordentliche Aufwendungen anfielen. 

MitarbeiterInnen
Der UNIQA Konzern beschäftigte im abgelaufenen Berichtsjahr durchschnittlich 6.443 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 5.521 davon im Inland.

Im gesamten Konzern arbeiten 3.051 MitarbeiterInnen im Außendienst und 3.392 im Innendienst
28. Mai 2001


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