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Auslandsaktivitäten – Überblick

UNIQA 2000 im Ausland

Die strategische Erweiterung der Auslandsaktivitäten des Konzerns konnte - durch die UNIQA International Versicherungs-Holding gesteuert - planmäßig fortgeführt werden.
Im ersten Halbjahr übernahm der UNIQA Konzern über 80% der Anteile an der Assicurazioni La Carnica in Udine und gründete eine Niederlassung der UNIQA Personen-versicherung AG in Mailand. Damit wurde der Konzern zum Allspartenversicherer im norditalienischen Raum. Im letzten Quartal 2000 wurde ein Rahmenvertrag für den Erwerb der polnischen Versicherungsgesellschaft Polonia sowie deren Tochter Polonia Leben abgeschlossen.


Gleichzeitig wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr die 1999 begonnene Restrukturierung des Auslandssegments mit der Bereinigung der Beteiligungsstruktur - Verkauf der Beteiligung an der Interrisk sowie der ungarischen Versicherung Signal - und mit der Einbringung der UNIQA Assurances Genf in die UNIQA International Versicherungs-Holding erfolgreich abgeschlossen.

Die ebenfalls im vergangenen Jahr angelaufene Marken-umstellung der Konzerntöchter UNIQA osiguranje (Kroatien) und UNIQA Assurances (Schweiz) wurde heuer mit der UNIQA poistovna (Slowakei) fortgesetzt. Noch im ersten Halbjahr 2001 erfolgt auch die Umstellung der tschechischen Tochtergesellschaft CRP (künftig UNIQA pojistovna).

In Kroatien vertreibt UNIQA seit dem letztem Jahr speziell auf die Bedürfnisse im Bankenvertrieb abgestimmte Lebens-produkte über die lokalen Raiffeisenbanken.

Das forcierte Wachstum im Ausland schafft neue Freiräume für die Expansion und reduziert durch regionale Risikostreuung die Abhängigkeit vom gespannten Heimatmarkt.

Auslandsaktivitäten - Kennzahlen
Die vollkonsolidierten Versicherungsunternehmen des Konzerns außerhalb Österreichs, dazu zählen UNIQA Assurances in der Schweiz, Austria Assicurazioni sowie die Assicurazioni La Carnica in Italien, Cesko-Rakouska Pojistovna (CRP) in der Tschechischen Republik, UNIQA poistovna in der Slowakischen Republik sowie UNIQA osiguranje in Kroatien, konnten ihr Prämienvolumen um 40,9% auf umgerechnet ATS 1.870,9 Mio.(Euro 136,0 Mio.) anheben.Dabei ist erstmals die italienische Carnica berück-sichtigt. Der Anteil der ausländischen Gesellschaften an der Konzernprämie beträgt 5,4% (1999: 4,2%).

Das EGT der ausländischen Gesellschaften ging im vergangenen Jahr um 7,7%, auf ATS 109,6 (Euro 8,0 Mio.) zurück. Damit beträgt der Anteil am Konzern EGT (nach IAS) 19,0%.

Von den 6.443 im UNIQA Konzern beschäftigten Mit-arbeiterinnen und Mitarbeiter, waren im abgelaufenen Geschäftsjahr 922 im Ausland tätig.

28. Mai 2001


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