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Konzernergebnis 2001 nach Geschäftssegmenten

Lebensversicherung - deutliches Wachstum
Die zum Konzern gehörenden Lebensversicherer erzielten im Geschäftsjahr 2001 abgegrenzte Prämieneinnahmen von 1.093,6 Mio. Euro (+ 5,1%). Die positive Entwicklung wurde zum überwiegenden Teil von äußerst innovativen Versicherungslösungen sowie dem verstärkten Bewusstsein der Kunden für private Altersvorsorge getragen.


Die abgegrenzten Prämien aus dem Lebensversicherungsgeschäft gegen laufende Prämie konnte um 14,0% auf 655,5 Mio. Euro gesteigert werden. Das Einmalerlagsvolumen und das Geschäft mit Sonderprodukten wurde aus risiko- und ertragspolitischen Überlegungen leicht zurückgenommen.

Die überwiegend über den Vertrieb der UNIQA Gruppe ( http://www.uniqa.at ) operierende und auf Fondsgebundene Lebensversicherung spezialisierte MLP Lebensversicherung erzielte im vergangenen Geschäftsjahr zusätzlich ein abgegrenztes Prämienvolumen von 103,5 Mio. Euro.

Den Prämiensteigerungen stehen Versicherungsleistungen im Eigenbehalt von 1.433,8 Mio. Euro (+ 5,5%) gegenüber.

Krankenversicherung - unterproportionales Leistungswachstum
Die abgegrenzten Prämieneinnahmen der Sparte Krankenversicherung betrugen im Berichtszeitraum 662,7 Mio. Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 4,6% - dem höchsten seit Jahren. Dieses Wachstum ist überwiegend auf die Belebung des Neugeschäftes durch die nahezu völlige Neugestaltung der gesamten Produktpalette zurückzuführen.

Die Versicherungsleistungen der Krankenversicherung im Eigenbehalt erreichten im gleichen Zeitraum die Höhe von 600,7 Mio. Euro (+ 2,8%).
Erstmals seit vielen Jahren kam es somit zu einem im Verhältnis zum Prämienanstieg unterproportionalen Anstieg der Leistungen. Ein wichtiger Schwerpunkt in diesem Zusammenhang ist die Sanierung von Gruppenversicherungsverträgen mit nachhaltig schlechtem Schadenverlauf. Ziel ist es, das Mengenwachstum einzudämmen und die Kosten der medizinischen Spezialisierung kontrollierbar zu halten.

Schaden- und Unfallversicherung - Schadenquote verbessert
Die abgegrenzten Prämieneinnahmen des gesamten Segmentes Schaden- und Unfallversicherung erreichten im abgelaufenen Berichtsjahr die Höhe von 678,5 Mio. Euro (+ 5,0%). Mit ein Grund für den starken Anstieg des Prämienvolumens war unter anderem die erstmalige Einbeziehung der Polonia S.A. ab dem 2. Halbjahr 2001. Damit konnte der Wegfall des deutschen Geschäftes der Salzburger Landes-Versicherung mehr als kompensiert werden.

Die Versicherungsleistungen im Eigenbehalt in der Schaden- und Unfallversicherung verringerten sich - gestützt durch die bereits erfolgten Sanierungsmaßnahmen - um 2,9% auf 495,2 Mio. Euro. Die Schadenquote verbesserte sich um 6%.

27. Mai 2002


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