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UNIQA Insurance Group AG: Ergebnis gesteigert; Dividendenerhöhung für 2015; straffere Konzernstruktur samt Verschmelzung der operativen österreichischen Versicherungen

  • Vorläufige Geschäftszahlen 2015: Ergebnis vor Steuern 2015 auf 423 Millionen gestiegen; verrechnete Prämien +4,3 Prozent; Dividendenerhöhung für 2015 vorgeschlagen
  • Neue straffere Konzernstruktur - vorbehaltlich der notwendigen behördlichen Genehmigungen - beschlossen: Konzern Holding UNIQA Insurance Group AG mit 3 Vorständen statt bisher 5; Verschmelzung der Raiffeisen Versicherung AG, der Salzburger Landes-Versicherung AG und der FinanceLife Lebensversicherung AG mit UNIQA Österreich Versicherungen AG als aufnehmende Gesellschaft; Anzahl der Vorstandsmitglieder der österreichischen Konzerngesellschaften (inkl. Holding) wird von 22 auf 10 Personen reduziert

Vorläufige Geschäftszahlen 2015
Die UNIQA Insurance Group (UNIQA) steigerte – nach vorläufigen Daten - im Geschäftsjahr 2015 das Ergebnis vor Steuern um 11,9 Prozent auf 422,8 Millionen Euro und erreichte damit das höchste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte. Die verrechneten Prämien – inklusive der Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung – stiegen um 4,3 Prozent auf 6.325,1 Millionen Euro. Die abgegrenzten Prämien im Eigenbehalt nach IFRS (d.h. exklusive Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung) wuchsen um 6,0 Prozent auf 5.633,5 Millionen Euro. Die Versicherungsleistungen im Eigenbehalt stiegen um 5,1 Prozent auf 4.607,6 Millionen Euro und wuchsen damit etwas langsamer als die abgegrenzten Prämien. Die Kosten (Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb) bleiben 2015 mit 1.298,7 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Die Konzernkostenquote nach Rückversicherung verbesserte sich von 22,2 auf 21,3 Prozent. Die Combined Ratio nach Rückversicherung verbesserte sich von 99,6 auf 97,8 Prozent. Das Konzernergebnis (nach Steuern und Minderheitenanteilen) lag mit 331,1 Millionen Euro um 14,2 Prozent über dem Vorjahreswert.

Der Vorstand wird dem Aufsichtsrat und der Hauptversammlung vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2015 eine um 11,9 Prozent erhöhte Dividende von 47 Cent je Aktie (2014: 42 Cent) auszuschütten.

Neue straffere Konzernstruktur beschlossen
Auf Basis der erfolgreichen und konsequenten Umsetzung des seit 2011 laufenden Strategieprogramms UNIQA 2.0 mit dem guten Ergebnis für das Geschäftsjahr 2015 und nach Beschluss eines umfassenden Innovations- und Investitionsprogramms von 500 Millionen Euro im Jänner 2016 richtet UNIQA die Konzernstruktur an den strategischen Zielen und Herausforderungen der Zukunft aus.

Vorstand und Aufsichtsrat von UNIQA haben am 9. März 2016 - vorbehaltlich der notwendigen behördlichen Genehmigungen - eine neue straffe Konzernstruktur mit einer funktionalen Organisation und gruppenweiten Verantwortungen beschlossen:

Die börsennotierte Holding UNIQA Insurance Group AG verfügt künftig über drei statt bisher fünf Vorstandsmitglieder.
Die vier bisher am österreichischen Markt tätigen Erstversicherer UNIQA Österreich Versicherungen AG, Raiffeisen Versicherung AG, FinanceLife Lebensversicherung AG und Salzburger Landes-Versicherung AG werden bis längstens erstes Quartal 2017 verschmolzen. UNIQA Österreich Versicherungen AG fungiert dabei als aufnehmende Gesellschaft.
Die Anzahl der Vorstandsmitglieder der österreichischen Konzerngesellschaften (inkl. Holding) wird von 22 auf 10 Personen reduziert.

Den Vorstand der UNIQA Insurance Group AG bilden ab 1.6.2016 Andreas Brandstetter (CEO)
Kurt Svoboda (CFO/CRO) und - neu im Vorstand - Erik Leyers, COO. Ihre Vorstandsmandate laufen bis 30. Juni 2020.
Kurt Svoboda und Erik Leyers übernehmen in Personalunion die gleichen Vorstandsfunktionen auch bei UNIQA Österreich Versicherungen AG und bei UNIQA International AG.
Die bisherigen Holdingvorstände Hannes Bogner und Thomas Münkel werden auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen ausscheiden, Wolfgang Kindl konzentriert sich auf seine Aufgaben als Vorstandsvorsitzender der UNIQA International AG.

Den Vorstand von UNIQA Österreich Versicherungen AG bilden ab 1.6.2016 Hartwig Löger (Vorsitzender, Vertrieb), Klaus Pekarek (Bankenvertrieb), Kurt Svoboda, (Finance & Risk), Erik Leyers (Operations), Peter Eichler (Personenversicherung) und Andreas Kößl (Sachversicherung).
Peter Eichler und Andreas Kößl übernehmen in Personalunion die gleichen Vorstandsfunktionen auch in der UNIQA International AG.

Den Vorstand von UNIQA International AG bilden ab 1.6.2016 Wolfgang Kindl (Vorsitzender), Zoran Visnjic (Vertrieb), Johannes Porak (Bankenvertrieb), Kurt Svoboda, (Finance & Risk), Erik Leyers (Operations), Peter Eichler (Personenversicherung) und Andreas Kößl (Sachversicherung).

Ausblick
UNIQA startet 2016 ein umfassendes Innovationsprogramm und wird in den kommenden Jahren rund 500 Millionen Euro in das „Re-Design“ des Geschäftsmodells, den dazu notwendigen personellen Kompetenzaufbau und die erforderlichen IT-Systeme investieren. Diese erheblichen Zukunftsinvestitionen werden zu einem guten Teil in 2016 wirksam und schlagen sich damit in einer veränderten Ergebniserwartung nieder. In Kombination mit den anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen, wie weiterhin moderaten Konjunkturaussichten, anhaltendem Niedrigzinsumfeld, sinkenden Kapitalerträgen und politischen Unsicherheiten in einzelnen Märkten, erwartet UNIQA für das Geschäftsjahr 2016 ein, im Vergleich zum sehr guten Ergebnis 2015, um bis zu 50 Prozent reduziertes Ergebnis. 

Anmerkung
Alle Angaben zum Geschäftsjahr 2015 basieren auf vorläufigen und nicht geprüften Daten. Der finale Geschäftsbericht mit geprüften Zahlen wird im Laufe des 14. April 2016 auf der Konzernwebsite www.uniqagroup.com publiziert.

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen
Diese Mitteilung enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung von UNIQA beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis aller uns zum aktuellen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen.

Wien, 9. März 2016


UNIQA Group Communication

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