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UNIQA und die ÖAR präsentieren UNIKATE

Die Maschine-Mensch-Kommunikation

  • Das Projekt fördert technische Entwicklungen für Menschen mit Behinderungen
  • UNIQA und die ÖAR luden zur Präsentation der ersten zwei Entwicklungen namens „HandCam“ und „Tinatel“, die bereits im Einsatz sind, ein

2011 wurde der Preis für den UNIKATE-Ideenwettbewerb das erste Mal vergeben. Dabei unterstützen UNIQA und die ÖAR (Dachorganisation der Behindertenverbände) technische Entwicklungen, die Menschen mit Behinderungen dabei helfen, ihr Leben besser zu meistern. Florian Güldenpfennig, 32, und Georg Regal, 31, beide Studenten am Institut für Gestaltungs- und Wirkungsforschung der TU Wien, gingen damals als Sieger hervor. Sie haben für die Entwicklung ihrer Ideen jeweils ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro bekommen.
Nur zwei Jahre später sind aus den Ideen Produkte geworden. Die ÖAR und UNIQA luden nun zur Präsentation der „HandCam“ und des „Tinatel Mobil“ in den UNIQA Tower.

Eringard Kaufmann, ÖAR Generalsekretärin: „Die Prototypen zeigen, wie Menschen mit Behinderungen besser selbstbestimmt leben können und wie Barrieren mit technischen Hilfsmitteln beseitigt werden.“
"Peter Eichler, Vorstand UNIQA Österreich: „Es ist schön zu sehen, dass das Projekt Früchte trägt. Mit einem bloß kommerziellen Zugang wäre die Verwirklichung dieser Maschine-Mensch-Technik nicht möglich gewesen.“ Und vielleicht können in Zukunft noch mehr Menschen mit Behinderungen von diesen beiden Ideen profitieren.

Der Handschuh, der die Hand entspannt
Florian Güldenpfennig entwickelte eine „HandCam“, die einem Menschen mit infantiler Cerebalparese daran erinnert, wenn er die für diese Behinderung typischen spastischen Verkrampfungen in den Händen hat. Güldenpfennig: „Diese Verkrampfungen passieren unbemerkt. Das Gerät ist so programmiert, dass es zu vibrieren beginnt, sobald sich die Hände verkrampfen. Sobald der Anwender das Vibrieren spürt, weiß er, dass sich seine Hand zu verkrampfen beginnt und versucht sich wieder zu entspannen. Weiters wird die Situation, die die Verkrampfung ausgelöst hat, vom Handy automatisch fotografisch festgehalten. Die bewusste Auswertung dieser Situationen kann somit zu einer künftigen besseren Bewältigung derselben führen.“ Das Gerät ist Zündholzschachtelgroß und ist mit einem Vibrationssender ausgestattet. Es wird in einen Handschuh gesteckt und kann so jeweils auf einer Hand getragen werden. Güldenpfennig: „Der Anwender trainiert mit dem Handschuh und seitdem er das Gerät hat, kann er seine Hände bewusst in eine bessere Haltung bringen.“

Um sich die Funktion dieser Erfindung besser vorstellen zu können, hat
Güldenpfennig ein Video auf YouTube unter www.youtube.com/watch?v=ZO4GqPRgfq8 gestellt.

Selbstbestimmt kommunizieren dank eines Kopfstabs
Georg Regals Erfindung ist das Tinatel Mobil. Das Gerät wurde für eine Anwenderin, die nicht sprechen und keine feinmotorischen Bewegungen ausführen kann, entwickelt. Mittels eines Stabes, der am Kopf fixiert wird, kann sie nun einen handelsüblichen Computer bedienen, auf dem die spezielle Software installiert ist. Regal: „Mit dem Tinatel Mobil ist die Anwenderin bei der Kommunikation nicht mehr auf fremde Hilfe angewiesen, weil der Computer die gedrückten Tasten in gesprochene Wörter übersetzt.“ Die neuentwickelte Software ermöglicht es ihr, jetzt überall zu telefonieren und SMS zu schreiben. Sie studiert Biologie.
 
UNIQA Österreich
Die 5.000 Mitarbeiter von UNIQA Österreich betreuen 2,4 Millionen Kunden mit rund 7,3 Millionen Versicherungsverträgen. Die ausgeprägte Serviceorientierung und Kundennähe wird durch die neun Landesdirektionen und 410 Servicestellen unterstrichen. UNIQA Österreich erreicht 2012 einen Marktanteil von 14,4 Prozent und ist damit die größte unter den mehr als 50 in Österreich tätigen Versicherern. UNIQA ist – laut unabhängigen Untersuchungen – seit Jahren die bekannteste Versicherungsmarke in Österreich und auch jene, der die Österreicher das größte Vertrauen entgegenbringen.

UNIQA Insurance Group AG
Die UNIQA Group ist eine der führenden Versicherungsgruppen in ihren Kernmärkten Österreich und Zentral- und Osteuropa (CEE). 22.000 Mitarbeiter und exklusive Vertriebspartner betreuen in 19 Ländern rund 9,2 Millionen Kunden. In Österreich ist UNIQA mit einem Marktanteil von rund 22 Prozent der zweitgrößte Versicherungskonzern. In der Wachstumsregion CEE ist UNIQA in 15 Märkten zu Hause: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Tschechische Republik, Ukraine und Ungarn. Darüber hinaus zählen auch Versicherungen in Italien, der Schweiz und Liechtenstein zur UNIQA Group.

UNIKATE-Ideenwettbewerb

UNIKATE-Ideenwettbewerb [583.3 KB]

Wolfgang Zagler (TU Wien), Georg Regal (Erfinder Tinatel-Mobil), Peter Eichler (UNIQA Österreich), Florian Güldenpfennig (Erfinder HandCam), Eringard Kaufmann (ÖAR)
UNIKATE-Ideenwettbewerb

UNIKATE-Ideenwettbewerb [416.3 KB]

Florian Güldenpfennig (Erfinder HandCam)

Wien, 27. Januar 2014