Navigationsbereich


Die „UNIQA 2.0“ Strategie 2011-2020

Die aktuellen Rahmenbedingungen bergen für Versicherungsunternehmen große Herausforderungen, gleichzeitig aber auch attraktive Chancen. Insbesondere die anhaltende Niedrigzinsphase und die veränderten Kundenbedürfnisse im digitalen Zeitalter erzeugen erheblichen Druck auf das traditionelle Geschäftsmodell. Vor diesem Hintergrund hat UNIQA bereits 2011 unter dem Titel „UNIQA 2.0“ ein ambitioniertes Strategieprogramm in mehreren Phasen gestartet.

Konkrete Zielvorgaben….
Mittlerweile befindet sich UNIQA in der dritten Phase des Strategieprogramms, die sich von 2016 bis 2020 erstreckt. Die Ziele für diese dritte Phase wurden im ersten Quartal 2016 angepasst und öffentlich vorgestellt:

  1. Wachstum: UNIQA erwartet für den Zeitraum bis 2020 ein durchschnittliches Wachstum der verrechneten Prämien von etwa 2 Prozent pro Jahr. Während die Erwartungen an die Prämienentwicklung der Lebensversicherung in Österreich gedämpft sind, geht UNIQA für die genannte Periode von einem durchschnittlichen Wachstum in der Krankenversicherung von knapp 3 Prozent p.a. und Zuwächsen in der Schaden- und Unfallversicherung von ungefähr 4 Prozent aus.
  2. Kostenquote: Effizienz und Kostenstruktur sollen laufend verbessert werden. Das 2016 gestartete Investitionsprogramm im Umfang von rund 500 Millionen Euro über zehn Jahre führt zwar mittelfristig zu einer erhöhten Kostenquote. Als Ergebnis dieser Investitionen erwartet UNIQA aber ab 2020 eine Gesamtkostenquote von unter 24 Prozent.
  3. Combined Ratio: Die Combined Ratio in der Schaden- und Unfallversicherung ist für UNIQA die wichtigste Kennzahl im Bezug auf die Profitabilität im versicherungstechnischen Kerngeschäft. Das Ziel, die Combined Ratio bis 2020 nachhaltig unter 95 Prozent zu bringen, ist daher von hoher Priorität.
  4. Ökonomischen Kapitalquote (ECR): UNIQA strebt eine ökonomische Kapitalquote von 170 Prozent mit einer Bandbreite (Zielkorridor) von 155 bis 190 Prozent an.
  5. Rentabilität: Als Maßnahme für die Rentabilität hat UNIQA den operativen Return on Equity definiert. Eine dem Risiko entsprechende Rendite auf das eingesetzte Kapital zu erwirtschaften, ist zentrale Voraussetzung jedes wirtschaftlich nachhaltigen Geschäftsmodells. In diesem Sinne strebt UNIQA einen operativen Return on Equity von rund 13,5 Prozent im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2020 an.
  6. Attraktive Dividende: Die Aktionäre sollen für die Bereitstellung ihres Kapitals eine attraktive Dividende erhalten. Trotz der hohen laufenden Investitionen und des anhaltenden Niedrigzinsumfelds beabsichtigt UNIQA, die jährliche Ausschüttung je Aktie im Rahmen einer progressiven Dividendenpolitik in den kommenden Jahren kontinuierlich zu steigern.

…. kompakte Strategie
Um diese ambitionierten Ziele zu erreichen, wurde eine Reihe von Maßnahmen und Initiativen definiert und eingeleitet.