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Sustainable Investment Management

Um das Pariser Klimaabkommen von 2015 zu erreichen, ist die schnelle und vollständige Dekarbonisierung der Wirtschaft eine Voraussetzung. 

Die Umsetzung der Ziele des Pariser Klimaabkommens – u.a. eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um 55 Prozent gegenüber 1990 bis zum Jahr 2030 – erfordert aus Sicht der EU zusätzliche Investitionen von rund 180 Milliarden Euro pro Jahr. Der Finanzsektor spielt dabei eine Schlüsselrolle, da er große Summen an privatem Kapital in Richtung nachhaltiger Investments mobilisieren könnte. UNIQA sieht sich einem verantwortungsvollen und nachhaltigen Management der Kapitalanlagen verpflichtet. 

Wir sind überzeugt, dass eine nachhaltige Anlagestrategie langfristig wirtschaftlich erfolgreich sein kann und eine positive Ergänzung zu den klassischen Anlagezielen "Rendite", "Sicherheit" und "Liquidität" darstellt. Soziale und ökologische Kriterien im Rahmen der Anlageentscheidung sind für uns keine moralische Sorgfaltsaufgabe, sondern ökonomisch geboten. Die Reputation bei Kunden, die Loyalität qualifizierter Mitarbeiter und korruptionsfreie Strukturen sind auch ökonomische Erfolgsfaktoren für Unternehmen, Länder und deren Investoren. 

Nachhaltigkeitskriterien ersetzen nicht die bewährten Instrumente des klassischen Wertpapiermanagements, sondern ergänzen diese in vorteilhafter Weise. Mit einer an ESG-Kriterien ausgerichteten Veranlagungspolitik, also der Berücksichtigung von Umwelt-, Sozial- und Corporate-Governance-Aspekten, leistet UNIQA einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit und zum Schutz des Klimas. 

Ende 2020 haben wir die UN Principles for Responsible Investment (PRI) unterzeichnet und binden diese kontinuierlich in unseren Investmentprozess ein.