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UNIQA 3.0 – Seeding the Future 2021-2025

Das Wachstumsprogramm „UNIQA 3.0 – Seeding the Future“ ist die positive Antwort auf die entlang dieser Megatrends entstehenden Herausforderungen. Die übergeordnete Vision ist es, die Gesundheit und den Wohlstand der Kunden zu verbessern. 

Die strategischen Eckpfeiler von UNIQA 3.0

Kernmärkte Österreich und CEE

Die beiden geografischen Kernmärkte bleiben unverändert Österreich und CEE, wo wiederum Polen, Tschechien, die Slowakei und Ungarn im Fokus stehen. Kommen heute 65% aller Kunden, 30% der Prämien und 25% der Erträge aus CEE, so werden das in Zukunft – mit Integration der AXA-Gesellschaften – 75% der Kunden sein, mit denen mehr als 40% der Prämien und mehr als 50% der Erträge erwirtschaftet werden.

500-Millionen-Euro-Investment in IT, Digitalisierung und Innovation

Mit einem Investment von mehr als 500 Millionen Euro startete UNIQA bereits 2016 das größte Innovationsprogramm in der Firmengeschichte. Diese Investitionen werden zum Großteil in das „Re-Design“ des Geschäftsmodells, die erforderlichen IT-Systeme und digitale Innovationen getätigt.

Digitale Expansion nach Deutschland mit Cherrisk

Mit der digitalen Zweitmarke Cherrisk expandiert UNIQA – basierend auf den positiven Erfahrungen in Ungarn – nach Deutschland, wobei weitere Schritte in andere Länder Westeuropas folgen können.

Als rein digitale Vertriebsplattform bietet Cherrisk einfache und jederzeit kündbare Reise-, Haushalts- und Unfallversicherungen an. Mit der Cherrisk-Go-App wird die eigene Gesundheit auf spielerische Weise gefördert, indem gesundheitsbewusstes Verhalten belohnt und dadurch gemeinnützige Initiativen unterstützt werden – also zurück zu den Wurzeln der Risikogemeinschaft.

SanusX – Gesundheit neu gedacht

Das im April gegründete Tochterunternehmen SanusX verantwortet die Entwicklung der Gruppe zu einem holistischen Gesundheitsanbieter – über das reine Versicherungsgeschäft hinaus. Die ersten Gesundheitsangebote jenseits klassischer Versicherungslösungen setzt SanusX im Bereich der mentalen Gesundheit, der Primärversorgung und der Betreuung der älteren Generation. Auf den Erfahrungen als führender Gesundheitsversicherer Österreichs verfügt UNIQA im Gesundheitsbereich schon heute über hohe Erfahrung und Kompetenz.

UNIQA-Ventures – weitere Innovationen in der Pipeline

Mit seinem Corporate Incubator-Programm UNIQA Ventures hält UNIQA mehr als 25 Beteiligungen in ganz Europa und hat bisher circa 40 Millionen Euro in wachstumsstarke Start-ups im FinTech-, InsurTech- und Digital Health-Sektor investiert. Das Portfolio besteht aus Finanzinvestments, die schon heute einen Wertzuwachs erwirtschaftet haben, und – noch viel wichtiger – bildet die Grundlage für weitere Geschäftsmodell-Innovationen, die Neukunden für UNIQA bringen – bisher über 25.000.

Digitalisierungsbeschleuniger COVID-19

Beschleunigt durch COVID-19 wurde noch ein anderes Gesundheitsservice für Kunden entwickelt: UNIQA bietet seit Beginn des ersten Lockdowns im März 2020 die Möglichkeit zum Arztbesuch per Telemedizin an. Die ärztliche Beratung findet via Videotelefonie am Smartphone statt – ortsunabhängig, ohne lange Wartezeit oder Terminvereinbarung.

Ein durchschlagender Erfolg in der Digitalisierung war vor allem die Entwicklung der myUNIQA App. Heute erfolgen bereits über 40 Prozent der Einreichungen von Krankenversicherungsrechnungen über unsere App.

Nachhaltigkeitsstrategie: 1 Milliarde Euro Investments bis 2025

Abgerundet wird UNIQA 3.0 durch eine Nachhaltigkeitsstrategie im Veranlagungsbereich: Versicherungen sind in Europa der größte private Investor. Gestützt auf diese Marktmacht treibt UNIQA konsequent den Ausstieg aus dem Kohlegeschäft voran – als Investor genauso wie als Versicherer. Schon heute hat UNIQA rund 600 Millionen Euro in Infrastrukturinvestments und davon rund 200 Millionen Euro in Projekte zur Energiewende aus den Bereichen Solar, Windkraft, Wasser oder Energie aus Abfall investiert. Zudem emittierte UNIQA im Juli des heurigen Jahres einen „Green Bond“ mit einem Volumen von 200 Millionen Euro. Bis 2025 soll ein Portfolio von 1 Milliarde Euro in nachhaltige Investments aufgebaut werden.

Kundenzentrierter Konzernumbau und 100 Millionen Euro Kostensenkung in Österreich

Die Basis für die ambitionierten Ziele der UNIQA 3.0-Strategie bilden der bereits 2019 eingeleitete Konzernumbau und eine tiefgehende kostenseitige Restrukturierung. Mit der Zusammenlegung von UNIQA Österreich Versicherungen AG und UNIQA International AG in eine Gesellschaft und der damit verbundenen Reduktion der Vorstände wurde ein erster Schritt in Richtung einer kundenzentrierten Organisationsstruktur gesetzt. Mit 1. Jänner 2020 werden darüber hinaus alle operativen UNIQA Versicherungsgesellschaften nach Kundensegmenten organisiert.

Mit den notwendigen Sachkosten- und Personalkosteneinsparungen wird UNIQA für eine nachhaltige Kostensenkung von 100 Millionen Euro sorgen.

Wachstumsstrategie: Rückkehr zum kontinuierlich steigenden Dividendenpfad

UNIQA startet die neue Strategie aus einer Position finanzieller Stärke und steckt messbare Ziele für die Fortsetzung des Wachstumskurses: Angepeilt werden ein kontinuierliches Prämienwachstum von 3 Prozent pro Jahr bei einer gleichzeitigen deutlichen Senkung der Kosten und damit einhergehend der Combined Ratio in den kommenden Jahren auf nachhaltig unter 95 Prozent. Die Solvency Capital Ratio soll konstant über 170 Prozent liegen. Damit soll die Wiederaufnahme des Pfades einer progressiven – also jährlich wachsenden – Dividendenausschüttung der „Vor-COVID-19-Jahre“ beginnend ab dem Geschäftsjahr 2021 sichergestellt werden.